Archiv für März, 2008

Theaterhaus Mitte retten/2

Für den Erhalt des Theaterhauses Mitte hat sich eine Nutzergemeinschaft und hat einen Offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister geschrieben. Die Morgenpost hat bereits berichtet. Wir möchten euch jetzt bitten, den Offenen Brief zu unterzeichnen. Und zwar mit Eurem Namen, Eurem Beruf und eurer E-Mail-Adresse. Wenn möglich der Kultureinrichtung, für die ihr arbeitet oder dem Projekt und diesen zurückzuschicken an: kommission@thbm.de.

Im Internet kann man unter www.sos-theaterhaus.de den Aufruf unterzeichnen. Zudem planen wir verschiedene Aktionen, um noch einmal die Öffentlichkeit aufzurütteln.

Das nächste Treffen für alle, die sich an weiteren Aktionen beteiligen wollen, ist am Montag, 7. April um 20 Uhr im Casino Theaterhaus Mitte.

Für die Nutzergemeinschaft, Stefan Behr More…

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EXIT-ARCHITEKTUR: Stadtdesign zwischen Krieg und Frieden

Donnerstag, 3. April 2008 um 20 Uhr 30
Vortrag Stephan Trueby mit anschliessender Diskussion
Moderation: Jürgen Mayer H.

“Wir formen unsere Bauwerke, und dann formen sie uns”, wusste Winston Churchill. Was sind wahrhaft praegende Architekturen? Womit praegen sie? Der Autor gibt darauf folgende ueberraschende Antwort: durch Kriegs- bzw. Stressnaehe. Nach einer Tour d’horizon durch roemische Tempelbauten, Washingtons Korridore der Macht und Mekkas Anti-Panikarchitekturen wird deutlich: die Architektur ist alles andere als Background. Sie steht mitten auf dem heißen Pol der Transmissionsdynamik und vermag Kulturen, Imperien, ja Religionen zu aendern. More…

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Zwischen Verwertung und Mehrwert: die Kunst, das Geld und das Stadtdesign


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Bethanien vor der “Hochkultur” retten?

Im Bethanien findet aktuell eine interessante Diskussion statt. Es werden feine Unterschiede gemacht, zwischen der Kunst und der Kunst. „A rose is a rose is a rose“ dichtete Gertrude Stein. Ehemalige Vertreter des Ostpunk und Alt-68er haben die „Hochkunst“ für sich entdeckt. Subkultur ist lediglich etwas für „Kiezdödel“, so definierte Christoph Tannert, der Leiter des seit 1974 in Kreuzberg ansässigen Künstlerhauses Bethanien das Kreuzberger Umfeld. Seine Sponsoren, Philip Morris zum Beispiel, beklagt er, monierten den durch die Besetzung heruntergekommen Zustand des Künstlerhauses. Nun wahrlich, ein Hochglanzfoto für einen Werbekatalog gibt das Ambiente nicht her. Allerdings war das Bethanien schon vor der Besetzung heruntergekommen. Und neben dem Versuch die Kreuzberger Hippness aufzupolieren, um all das anzuziehen, was nach offizieller Deutung eine Stadt attraktiv macht, statt Offenheit und Multitude also Investoren, Lofts, Konsum, Prestigebauten für einen internationalen Finanzfaschismus, hebt sich um so deutlicher das Gesicht des armen Kreuzberg ab. Vor dieser Armut sind übrigens auch die KünstlerInnen nicht gefeit. Eine jüngst erschienene Studie macht deutlich, 60% der Kreuzberger und Friedrichshainer KünstlerInnen verdienen weniger als das steuerfreie Existenzminimum. More…

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ANARCHITEKTUR 19: COMMUNITY DESIGN

Involvement and Architecture in the US since 1963
Ein Projekt von An Architektur und Matthias Heyden

Ausstellung: 30. März bis 20. April 2008

Design Assistance, Community Building, Hands-On, Experience, Social
Equity Planning, Self-Help Housing.
Im Kontext der US-amerikanischen
Buergerrechtsbewegungen der 1960er Jahre setzte sich die
radikaldemokratische Anwaltsplanung für von Planungsvorhaben
ausgeschlossene Bevoelkerungsgruppen ein und politisierte die
Architektur. In ihrer Folge entwickelte sich eine Vielzahl von Community
Design Centern, die diese sozial engagierte Planungspraxis
professionalisiert und erweitert haben. Die Ausstellung “Community
Design” - mit Material aus der Produktion der neuen An Architektur Hefte
- will solche progressiven Planungsansätze im europaeischen Kontext
vorstellen und diskutieren.
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COMA Centre for Opinions in Music and Art displays Gabriel Loebell

COMA Centre for Opinions in Music and Art was founded by Kolja Gläser and Thomas Hug in June 2006. It works as a commercial gallery and as a space for artists whose work is multimedia and interdisciplinary oriented. One focus is to bring together visual and acoustical forms of expression, thus of fine art and music. Therefore concerts take place in COMA exhibitions which bring in a professional music audience and mix different specialized art communities. COMA tries out new and engaged ways of art dealing in an atmosphere which is more and more dominated by global players. Besides building a program with young experimental artist (Agnieszka Kurant, Malte Lochstedt, Mika Tajima) we did a number of group shows with artists we do not represent but who’s work we find interesting for discussion. Rather than an agency which sells art and artists (labels) COMA work as a pool of ideas and displays.

Currently on display: Gabriel Loebell (Berlin Biennale 2008)

 

Performance “monkeycage” from 3rd April at 11 am to 6th of April at 5 pm
“Gabriel Loebell shows continually over four days and nights a human, all too human monkey in his cage: his loneliness, monotony, apathy, animal routine, indifference and boredom”

COMA
Centre for Opinions in Music and Art
____________________________
Leipziger Straße 36
10117
Berlin
t +49 (0)30 20648886
f +49 (0)30 20649496
www.coma-berlin.com

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