Tacheles retten!
Dinge kommen, Dinge gehen. Der Wandel Berlins scheint diese philosophische Betrachtungsweise zu untermauern. Aber war das Berlin der Nachkriegszeit, der 80er Jahre, der “Wende” nicht eine Stadt der Nischen, der Freiräume, des alternativen Lebens. Wie soll nun das Berlin der Zukunft aussehen? Eine Mischung zwischen dem großbürgerlichen Paris, dem Londonder New Business, dem kapitalen Frankfurt. Wäre das die “neue” Berliner Mischung. Oder liegt der Charme dieser Stadt nicht gerade in diesen Flecken, wo ein anderer Zeitstrom herrscht, ein anderes Denken seinen Anfang gefunden hat. Ist die Stadt erst verkauft, könnte es zu spät sein- die BerlinerInnen gucken in die Röhre und für TouristInnen eine beliebige Stadt im Cityhopping. “Keine andere Stadt der Welt verändert sich so rasant, leicht und unkompliziert und behält dabei trotzdem ihren so eigensinnigen und unverwechselbaren Charakter”, heißt es auf der Seite zur neuen Hauptstadtkampagne be berlin. Wir sind uns da nicht so sicher. Das Tacheles ist ein selbstverwaltetetes Experiment von KünstlerInnen. Damit ist es eine Seltenheit und verdient Bestandschutz.
für selbstorganisierte Kunst! wir fordern: tacheles in das Artenschutzprogramm aufnehmen!
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