Archiv für Mai, 2008

Aktuelle Seminare für Künstlerinnen und Künstler am bildungswerk des bbk BERLIN

Seminar - Die Produzentengalerie als Beispiel der Künstler-Selbstorganisation
Die konkrete Planung, Gründung und Etablierung einer Produzentengalerie. Ziele, Chancen und Risiken.Diese Form der Selbstorganisation von Künstlern findet zur Zeit wieder großes Interesse sowohl bei Künstlern als auch Rezipienten wie Käufern, Kuratoren, Presse usw.

Seminar -  Kunstmarkt und Galerie
Galerien gelten als wichtigstes Instrument für eine professionelle Präsenz auf dem Kunstmarkt. Dabei ist es nicht einfach, eine passende Galerie zu finden. Der Kurs möchte anregen, diesen Weg (und mögliche Alternativen) für sich persönlich zu prüfen und einzuschätzen, welche Chancen eine Galerievertretung beinhaltet.
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Lokomotion - eine Bewegung sucht

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Ziel des Theaters der Lokomotion ist es, alle frei arbeitenden darstellenden Künstler/innen miteinander zu vernetzen, um an verschiedenen Orten Berlins freie Theaterprojekte zu realisieren. Unsere ersten Stationen sind zwei Produktionsstätten in Berlin Mitte, deren Fortbestand derzeit in Frage gestellt ist. Der „begehbare Schauspieler“ ist das erste Projekt des Theaters der Lokomotion. Fünf Regisseure (Nico Dietrich, Tobias Sosinka, Esther Steinbrecher, Uwe Schmieder, N.N.) erarbeiten innerhalb einer Woche ein theatrales Universum, in dem verschiedene Rollen und Texte der Weltliteratur miteinander reden und spielen und das vom Zuschauer bereist werden kann. Grundlage des Projektes ist Kafkas Fragment eines „Naturtheaters von Oklahama“, jenes Welttheater, das so umfassend ist, dass es alle Menschen in sich aufnehmen kann. Inspiriert von der Idee des Exzessionismus in der bildenden Kunst geht „Lokomotion“ davon aus, dass die einzelnen Schauspieler/innen auf dieser Bühne nur sichtbar werden, wenn sie sich zu einem einzigen, unübersehbar großen Schauspieler zusammenschließen.

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Die heimlichen Profiteure der Kunst- eine aktuelle Untersuchung aus dem Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain

In dem aktuellen Berliner Stadtumbauprojekt „Mediaspree“ ist die Arbeitsplatzbeschaffung ein wichtiges Argument für das Vorhaben. In der Baubranche und in den Callcentern zeigt sich bereits deutlich der Trend zum Minus-Job. Viele dieser mit öffentlichen Geldern angesiedelten Konzerne bezahlen Dumpinglöhne weit unter Tarif und Mindestlohn und fördern illegale Beschäftigung. Senat, Bezirk und der von „Investoren“ aus der Baubranche gegründete Verein „Mediaspree e.V.“ werben hauptsächlich mit entstehenden Arbeitsplätzen in der Kreativbranche. Die Kreativwirtschaft wird zunehmend zu einem der Hoffungsträger der Wirtschaftspolitik. Aber wie sind die Arbeitsbedingungen in der Branche? Wer profitiert hauptsächlich von der hier geschaffenen Gewinnen? Von über 3 Milliarden Euro landete mittlerweile jeder dritte Euro auf dem Konto der sogenannten „Kreativwirtschaft“ des Bezirks. Eine aktuelle Studie (Kreativwirtschaft am Wirtschaftsstandort Kreuzberg-Friedrichshain, Januar 2008) zeigt nun, daß Kunst und Kultur viel Geld in Unternehmen spülen. So nutzen die Unternehmen der Kreativwirtschaft das kulturelle Klima Kreuzbergs für ihr hippes Image. Dennoch können die meisten Kreuzberger und Friedrichshainer Kreativen davon kaum das Existenzminimum bestreiten und sind auf Leistungen aus dem Jobcenter angewiesen. Die analysierten Projekte zeigen die Prekarität der „freien“ Kunst- und Kulturszene, trotz ihrer Potentiale und ihrer Unentbehrlichkeit fürs Millieu. Für die Baubranche und „Investoren“ dagegen wirkt das Ambiente von Kunst und Kultur wertsteigernd. Die Kreativwirtschaft floriert und mit ihr angeschlossene Bereiche wie der Tourismus. More…

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Geförderte Ateliers und Atelierwohnungen über das Atelierbüro

Das Atelierbüro im Kulturwerk des bbk berlins GmbH veröffentlicht alle zwei Monate eine Ausschreibung mit den derzeit freien Ateliers aus dem Atelieranmietprogramm und Atelierwohnungen aus den Wohnungsbauförderprogrammen des Landes Berlin.

Aktuelle Angebote können auf der Website des Kulturwerks des bbk berlins eingesehen werden: More…

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DER NEUE BERLINER PROJEKTFONDS KULTURELLE BILDUNG IM FÖRDERJAHR 2008

Ab sofort stehen Fördermittel für Projekte Kultureller Bildung unterschiedlichster Art zur Verfügung. Die beiden Berliner Staatssekretäre André Schmitz (Kultur) und Eckart R. Schlemm (Bildung) hatten am 21. April zur konstituierenden Beiratssitzung des neuen Berliner Projektfonds kulturelle Bildung in die Senatskanzlei eingeladen. Unter der Leitung von Staatssekretär André Schmitz beschloss der Beirat die künftigen Förderrichtlinien und die Geschäftsordnung.

- Etwa 20 Tausend Euro je Bezirk erhalten die Bezirksämter als ergänzende Mittel für zusätzliche kulturelle Projekte an Schulen, die von Schulen und Künstlern aller Sparten beantragt werden können.
- 450 Tausend Euro erhalten — noch nicht feststehende — kulturelle Institutionen, die kulturelle Bildung an Schulen und im Jugendbereich durchführen, wie z.B. Tanzzeit oder Tusch.
- 720 Tausend Euro werden an temporäre künstlerische Bildungsprojekte im Schul- und Jugendbereich vergeben. Gemeint sind von Schulen und Künstlern („Tandem‘‘) gemeinsam organisierte künstlerische Projekte unterschiedlichster Art.
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