Montag, 23 Juni 2008 @ 6:19pm • B: Kunst und Aktionen, Petitionen, B: Kunst und Europa, B: Kunst und Politik, B: Kunst und Rechtliches, zu retten
Genossenschaften sind ein hervorragendes Mittel, um gemeinschaftlich und nicht gewinnorientiert bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum zu schaffen und zu sichern, oder auch um soziale und kulturelle Ziele und Strukturen zu realisieren und kollektive Wohn- und Arbeitsformen zu leben. Natürlich gibt es auch noch andere Formen von Genossenschaften, wie zum Beispiel Konsumgenossenschaften. Diese entstanden historisch, um Leuten mit kleinem Geld durch Zusammenschlüsse günstigere Einkäufe zu ermöglichen. Daher sind Genossenschaften ideal um alternativ zu wirtschaften und der drohenden Konzernierung und Vereinzelung etwas entgegenzusetzen. Genossenschaften werden in einigen EU-Ländern aufgrund ihrer sozialen Ziele steuerlich begünstigt. Nun besteht die Gefahr, dass diese Regelungen zugunsten des allgemeinen EU-Wettbewerbsrecht aufgegeben werden, da sich profitorientierte Unternehmen im Nachteil sehen. Würde sich die marktradikale EU-Administration auch hier durchsetzen, wäre dies ein weiterer Stein im Rahmen der allgemeinen Privatisierungstendenz und der Aufgabe von Individualität, Teilhabe und Vielfältigkeit zugunsten global agierender Konzerne und des Profits. Über 30 000 BürgerInnen haben die Petition elektronisch und traditionell mit ihrer Unterschrift unterstützt. Die Europäische Kommission hat ihre für diese Woche angekündigte Entscheidung vertagt. Die Kampagne geht weiter. More…
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Montag, 23 Juni 2008 @ 11:19am • B: Kunst und Aktionen, Petitionen, B: Kunst und Politik, Berlin-Kreuzberg, Berlin-Mitte, K: APPLIED_ARTS, zu retten
Kommerzialisierung, Privatisierung und Verkauf bedeuten das „Aus“ für Berlins kreative und alternative Freiräume. In Berlin geht der Verkauf öffentlicher Gelände und Infrastrukturen in eine neue Phase. Es zeigt sich, daß der Verkauf Freiräume, soziale und kulturelle Strukturen zerstört. Zerstört wird, was Berlin auszeichnet und eine erhebliche Faszination der Stadt darstellt: das kreative, unkonventionelle und alternative Millieu. Von der Schließung bedroht sind aktuell der RAW Tempel und viele kleine Projekte und Räume, Nachbarschaftsgärten, Wohnprojekte, u.a. Weil der Investor lieber in profitorientierten Massenkonsum investiert oder Büroblocks und Luxuslofts baut und die Stadt kein Geld mehr hat. Berlin verdient an dem Verkauf nur einmal und schaffen eine Zukunft, die an den Bedürfnissen und Wünschen der Berlinerinnen vorbeigeht. Die zur “Verbesserung” der wirtschaftlichen Situation ins Land gerufenen Konzerne werden es aber nicht richten. Diese erhalten vielmehr ein Portefolio an Investitionen, vernichten bestehende Strukturen und schaffen kurzfristige und fragwürdige Billigstlohnjobs, die durch AlgII aufgestockt werden müssen. Die Stadt verliert ihre Individualität, ihre Freiräume. Berlin wird verkauft ohne daß ihre Bewohnerinnen gefragt werden. Die Ausbeutung der Lebensräume hat begonnen, Wasser, Energie, Land, Luft, Bildung, Kultur, Arbeitskraft. Wir fordern eine grundsätzliche Partizipation an den Vorgängen, den Rückbau öffentlichen Eigentums, den Ausbau des Sozialen, Freiräume für Eigengestaltung, Unterstützungen für kleinere und kleine Projekte, Festlegung von Mindeststandards in der Arbeitswelt. Berlin den Berlinerinnen und nicht den Investoren!
Für den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gibt es am 13. Juli die Gelegenheit das Stadtumstrukturierungsprojekt „Mediaspree“ abzuwählen, daß symptomatisch für den Verkauf der Stadt steht. Mit 16.000 Unterschriften in nur 5 Monaten war bereits das Bürgerinnenbegehren „Spreeufer für alle!“ das erfolgreichste Berlins. Daran anknüpfen sollte eine hohe Wahlbeteiligung des nun folgenden Bürgerinnenentscheids für unseren Vorschlag A. Der vom Bezirk vorgelegte verwirrend ähnliche Vorschlag B hat keine rechtlich bindende Wirkung. Ein starkes Votum für die Forderungen des Bürgerinnenbegehrens bedeutet eine Fortführung der begonnenen Diskussion und sichert die Beteiligung der betroffenen Bewohnerinnen.
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Sonntag, 22 Juni 2008 @ 2:31pm • B: Kunst und Gender, Berlin-Mitte, I: PERFORMANCES, L: POLIT_AKTIONSKUNST, M: FESTIVALS, workshops, z-English
queer and rebel week will happen for the second time this summer from June 24 - 29 with workshops, actions, events and parties. queer and rebel is self organised, DIY and spontaneous. the final preparation meeting will be on monday june 23rd at 19:00 at schwarzer kanal. More…
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Donnerstag, 19 Juni 2008 @ 1:55pm • Berlin-Kreuzberg, G: MUSIK_off, G: MUSIK_veranstaltungen, zu Gast
Stand-up Opera aus Kopenhagen packt ihre Koffer und reist im Juni für eine Woche nach Berlin. In der alten Berliner Kneipe ”Max und Moritz” – direkt im Herzen Kreuzbergs unter Punks, Emigranten, HipHoppern, Künstlern und Berliner Schnauzen – werden deutsche und dänische Opernsänger dem Berliner Publikum ein vielfältiges Repertoire ausgewählter Opernklassiker näherbringen. More…
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Dienstag, 17 Juni 2008 @ 10:59pm • Berlin-Mitte, D: THEATRAL_off, D: THEATRAL_orte, D: THEATRAL_veranstaltungen
Das Theater der Lokomotion hat sich in Bewegung gesetzt! Mehr als 70 Schauspieler/innen haben sich Ende Mai mit ihrem Spielmaterial in das Projekt eingeschrieben, und es werden taeglich mehr: Die Vision vom “begehbaren Schauspieler”, der das ganze Theaterhaus Mitte zum Leben erwecken wird, nimmt Gestalt an. Die Regisseure Nico Dietrich, Tobias Sosinka, Uwe Schmieder, Alice Asper und Esther Steinbrecher werden die Erfahrungen, Rollen, Erinnerungen und Biographien der Schauspieler/innen vom 16. bis 21. Juni zu einem riesigen Organismus verarbeiten. Jeden Abend um 20 Uhr kann der Prozess in offenen Arbeitsproben besichtigt werden. Am 21. Juni um 20 Uhr koennen die Zuschauer den ganzen “begehbaren Schauspieler” von innen besichtigen. Sie werden in immer neuen Schueben durch eine surreale Welt gepumpt, mit marodierenden Schauspielerbanden, vereinzelten, absurden Gestalten, fluechtigen Masken und spontanen Choeren. Um 22 Uhr geht der Schauspieler auf die Strasse, um oeffentlich sichtbar zu werden und neues, fremdes Publikum zu erobern. More…
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