Archiv für Juli, 2008

300 neue Stellen für die Kultur in Berlin

KulturArbeit ist Bestandteil des Öffentlich geförderten Beschäftigungssektors in Berlin (ÖBS). Im ÖBS schafft der Senat gemeinnützige Stellen für Langzeitarbeitslose. Zur Finanzierung nutzt er verschiedene Töpfe aus der Arbeitsförderung des Bundes, die er aus dem Landeshaushalt so aufstockt, dass die Stellen existenzsichernd sind.  Die neuen Jobs in der KulturArbeit werden aus dem Sonderprogramm “Kommunalkombi” des Bundes, aus Landesmitteln sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert. Der Bund fördert mit diesem Programm zusätzliche Arbeiten, die im öffentlichen Interesse liegen. Bewerben können sich Personen, die seit mindestens zwei Jahren arbeitslos sind und ein Jahr durchgehend Arbeitslosengeld II bekommen haben. Weitere formale Voraussetzungen sind nicht zu erfüllen. Das Sonderprogramm des Bundes ermöglicht stadtweite Projekte, bei denen Arbeitslose sich auch in Bezirken bewerben können, in denen sie nicht wohnen. Interessierte Arbeitslose können sich direkt beim Träger der Inititative KulturArbeit melden, die JobCenter überprüfen lediglich, ob die formalen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Stellen sind mit einem existenzsichernden Arbeitnehmerbrutto von 1.300 Euro im Monat dotiert. More…

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Jobangebot: Künstler in die Schulen

Maßnahme vom Jobcenter Mitte für
langzeitarbeitslose Künstler  1.300,- monatlich (ein Jahr lang)
+Sozialversicherung More…

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28.7.2008 Was ich von ihr weiss

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`Was ich von ihr weiss´, ist die Geschichte der Taschendiebin Iris und ihrer 16-jährigen Tochter Kati. In Mutter/Tochter–Beziehungen geht es eigentlich ein Leben lang um Liebe und Hass – Nachahmung und Loslösung. Wie in einem Spiegel stellen sich beide den nie aufhörenden Fragen: wer bin ich und wo geht die Reise hin. Am Ende steht die Verabredung an einem Ort, den beide nicht kennen. More…

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Gerettet?

Liebe Freunde,
für die überwältigende Unterstützung möchten wir Euch herzlich danken. Das hat nicht nur Kraft gegeben, sondern auch bewirkt, dass unser Problem bei der Politik angekommen ist. Erreicht wurde immerhin, dass das Theaterhaus Mitte nicht ‘vom grünen Tisch’ der Verwaltung gefegt werden konnte. Ein - vorerst kleiner - ‘Runder Tisch’ zwischen Vertretern des Senats, des Bezirks, der Förderband e.V. Kulturinitiative und der Nutzervertretung, sucht fieberhaft nach einer tragfähigen Alternative ab dem Sommer 2009. Bis dahin wird sich das Theaterhaus das Gebäude mit einer Grundschulfiliale teilen. Das ist eine Überlebenschance, allerdings nur, wenn es gelingt, bis zum November eine wirkliche Alternative gefunden zu haben.

Vielen Dank! Es geht immer wieder auch darum, deutlich zu machen, dass Theater nicht nur ein netter bunter Standortfaktor ist, sondern dass dahinter Menschen stehen, die dafür ernsthaft – und zum Glück oft mit viel Freude – arbeiten, und die wach und solidarisch sind.


Mit herzlichen Grüßen
Stefan Behr, Nutzerinitiative Theaterhaus
Christoff Bleidt, Leiter des Theaterhauses


P.S.: Alle Unterstützer sind herzlich zum Hoffest am 26. und 27. Juli
eingeladen. Mehr unter
http://www.theaterjobs.de/hoffest_thbm.pdf

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16. – 26. Juli Interpicnic zeigt: Humana - Leben in Berlin, Berlins monatliche Schmusetiersoap

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HUMANA LEBEN IN BERLIN
Die Zuschauer stehen und sitzen und vor einem erleuchteten Umzugskarton. Bühne der seit fünf Jahren stattfindenden, monatlichen Second-Hand-Schmusetier-Soap: Humana - Leben in Berlin. Gezeigt wird ein dreißigminütiger Einblick in das Alltagsleben halbjunger Berliner. Neben Ralf, einem Stoffschwein, streiten und lieben sich Gabi, Jenni, Guido und andere Berliner Igel, Hasen und Hunde in der Kiste. Die Kuliss en sind Dias von Berliner Cafés, Straßen und Wohnzimmern., die an die Rückwand des Kartons projiziert werden. Jeden Monat werden in Second-Hand-Läden und Kleiderkammern Plüschtiere gecastet. Sie spielen Rollen und erleben Konflikte, die jeder kennt und wiedererkennt: die Hasen-Sachbearbeiterin mit Rüschenkragen, der Bärenvater in Midlifecrisis und Kunstlederanzug, die fahrige Sozialarbeiter-Schildkröte. Die Themen der Soap sind vertraut, und so kann es sein, dass man sich in einer der Folgen selbst wiederfindet: in seiner Beziehung (Gabi macht Schluss), im Konflikt mit den Eltern (Vater, es reicht!) oder in der Arbeitslosigkeit (Ein Job für Ralf). Neben dem Karton stehen Ulrike Dittrich und Andreas Walter vom Kunst-Projekt “interpicnic”, auf Bierkisten und agieren gleichzeitig als Darsteller und Puppenspieler. Nach einer halben Stunde verstauen die Spieler Bühne, Technik, Requisiten und Ensemble wieder in ihrem Rucksack, nicht ohne vorher den Konflikt der nächsten Folge anzureißen und um Spenden für das Wohl der Schmusetiere zu bitten.
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