Die Spitzenverbände der Sozialversicherungsträger sind einer erzielten Vereinbarung des Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) und Bundesverband Deutscher Fernsehproduzenten e.V. (BV) gefolgt, die eine Konkretisierung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von Schauspieler/innen vorsieht.More…
In Deutschland fristen Straßentheater und –Kultur immer noch ein Nischen dasein. Während beispielsweise in Frankreich Straßentheater ein hohes Ansehen besitzt und umfangreich gefördert wird, gilt es hierzulande immer noch als Kleinkunst, Für die gezielte Förderung von Straßenkunst stehen keine gezielten Mittel bereit. Selbst größere und renommierte Festivals kämpfen in Deutschland immer wieder ums Überleben. Da den meisten Straßentheatern nur sehr begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, gibt es auch kaum größere, qualitativ hochwertige Produktionen wie in anderen europäischen Ländern. Berln lacht! fordert:
• Die Anerkennung des Straßentheaters und der Straßenkultur als eigenständiger Kunstform
• Die Schaffung geeigneter Gremien, Stipendien und Fördermittel für Straßenkunst und –theater
• Langfristige Förderung von Straßentheater in Berlin und deutschlandweit
• Eine größere Öffnung des öffentlichen Raums für Straßentheater und -kultur
Berlin lacht! macht mit einem Festival in den verschiedenen Stadtteilen Berlins auf die Kultur des Lachens aufmerksam.
In Frankreich heißen sie “maison de tolèrance” in Italien “casa di tolleranza”. Bordelle sind ein Teil unserer sozialen Realität. Vermieden, verurteilt, heimlich geduldet, in Randbezirke oder in so genannte Rotlichtmilieus verdrängt. Ihre Heimlichkeit trägt zu ihrer “Unheimlichkeit” bei; sie haben einen mythischen Status, der die Phantasien anregt und gefangen nimmt. “5 Sex Rooms und eine Küche” holt das Bordell auf den Boden der Tatsachen zurück und ermöglicht auch so einem Publikum, das niemals in ein Bordell ginge, zu einer Form der Erwerbsarbeit Stellung zu beziehen, die gesellschaftliche Toleranz nur mühsam erlangt.
Lange akustische mikrotonale Texturen werden mit Zirkularbeatmung und permanenter Streich-Technik erstellt, bis eine spezifische Klangarchitektur von der dreischiffigen Kirche die Töne allmählich in abstrakte lebende Schichten transformiert. Das Hauptmaterial des Stückes ist auf mikrotonale Texturen reduziert, welche akustisch ohne elektronische Mittel oder Strom gespielt werden. Die Partitur und das Notenmaterial sind bewusst minimalisiert, so dass die eigene authentische Klanggeometrie des Kirchenraumes am besten erfahrbar wird. Die Synthese der natürlichen Raumklänge und der akustischen Töne versetzt die Luft in Schwingungen, welche je nach Position des Publikums im Raum unterschiedlich wahrgenommen werden. More…
Mittlerweile gehen die ersten Fragebögen ein und es ist klar erkennbar, dass auch ein großes Interesse an arbeitsrechtlichen Themen besteht, die uns Kunstschaffende im Alltag tangieren.Gerade im Sozialversicherungsrecht, Urheberrecht oder auch Arbeitsrecht ist einiges im Fluss. Zu Vielem gibt es auch keine eindeutige Rechtslage. Daher empfiehlt es sich dies, mittels juristischer Einzelentscheidungen versuchen, durchzusetzen.
Die Möglichkeit, dass sich seit 2006 auch Selbstständige in der „Freiwilligen Arbeitslosenversicherung“ versichern können, ist für Kunstschaffende die Möglichkeit auch am Sozialversicherungssystem zu partizipieren. Allerdings gibt es eine große Einschränkung, es können sich nur Selbstständige „weiterversichern“, die einmal 12 Monate angestellt und hier ihre Pflichtbeiträge in die Arbeitslosenversicherung abgeführt haben. Derzeit festzustellen, dass das deutsche Sozialversicherungssystem exklusiv ist. Dies ist einerseits auf die strukturellen Veränderungen in der Arbeitswelt zurückzuführen, andererseits aber auch auf die Weigerung der Politik diese Veränderungen im Sozialversicherungssystem zu berücksichtigen. So ist einmal grundlegend zu sagen, dass jede/r, die/ der Steuern zahlt und das sind eigentlich alle, wenn man die Konsumsteuer nimmt, die wiederum auch das Staatswesen finanziert, nicht auch, wie in skandinavischen Ländern üblich, kranken-, pflege-, rentenversichert sind, wie auch in der Arbeitslosenversicherung versichert sind und vielleicht auch eine Unfallversicherung wichtig wäre. Immerhin war Deutschland einmal weltweiter Vorreiter beim Aufbau des staatlichen Sozialsystems- unter Bismarck. Für KünstlerInnen besteht für die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung die Möglichkeit sich bei der Künstlersozialkasse zu versichern, aber die Zugangsbedingungen sind nicht einfach. Private Versicherungen sind teuer und, wenn man sich die Entwicklung bei den Versicherern der privaten Altervorsorge anschaut ein fragwürdiges Geschäft und eher eine Subvention der Versicherungsbranche. In den Zeiten flexibler Beschäftigung, ist aber auch eine Arbeitslosenversicherung von grundlegender Bedeutung.More…