Mittwoch, 13 August 2008 @ 7:41pm • Berlin-Friedrichshain, Berlin-Kreuzberg, C: KUNST_off, C: KUNST_orte, C: KUNST_veranstaltungen, I: PERFORMANCES, L: POLIT_AKTIONSKUNST

Ausgliederungsanstrag der Absageagentur
• Vortrags-/ Workshopreihe: Januar 2008 – Februar 2009
• Kampagne: 15. August - 17.September 2008
• Ausstellung: 13. Dezember 2008 - 1. Februar 2009
Am 15. August NGBK, Oranienstraße 25
Auftaktveranstaltung: 11. 30 Uhr mit Frau Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner
Demonstration: ab 12.30 “Gebt der Arbeit eine Chance!”
Rund 50 Aktivist_innen, Initiativen, Künstler_innen, Theoretiker_innen und Multiplikator_innen aus der ganzen Welt arbeiten im Rahmen von /unvermittelt an der Herstellung und Veröffentlichung eines gemeinsamen, solidarischen „Denk-, Spiel- und Handlungsraumes“. So entwickeln sie ein zeitgemäßes Konzept von Arbeiten und Tätigsein und stellen es im Zuge der Kampagne /unvermittelt in öffentlichen Interventionen und Monumenten im Berliner Stadtraum, Radio- und Fernsehbeiträgen, in Diskussionen und Publikationen zur Debatte. Teil der Kampagne ist eine vorbereitende wissenschaftliche Vortrags- und Workshopreihe, die bereits im Januar 2008 begonnen hat. Unterschiedliche Protagonisten und Positionen im Arbeitsmarkt sowie internationale Ansätze zu alternativen Arbeits- und Erwerbsmodellen wurden vorgestellt. In einer Abschlussausstellung in der NGBK im Dezember 2008/Januar 2009 wird das gesamte Projekt evaluiert und ausgestellt.
/unvermittelt ist eine AG der NGBK Berlin e.V. More…
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Dienstag, 12 August 2008 @ 10:38am • B: Beiträge, Berlin-Friedrichshain, H: KLEINKUNST_off, H: KLEINKUNST_orte, H: KLEINKUNST_veranstaltungen, J: LITERATUR


Halb neun. Hinter der Warschauer Brücke auf dem Hof des RAW-Geländes tummelt sich eine bunte Menschenmenge. Studenten zwischen zwanzig und dreißig mit modischen Frisuren und Umhängetaschen, Alternative und Normalos. Es wird geraucht, getrunken und gelacht. Kurz vor 21 Uhr ertönt das musikalische Enthusiasten-Intro, das den Beginn der Veranstaltung ankündigt. Etwa 200 Besucher haben sich im so genannten Ambulatorium eingefunden. Überall stehen Kerzen und die rot-gelben Scheinwerfer tauchen die Bühne in ein angenehm atmosphärisches Licht. Der Raum ist voller Stühle, Sofas, Sessel und Bänke, gleicht einem großen Wohnzimmer. Auf der Bühne tragen fünf Berliner Autoren humorvolle, skurrile und tragikomische Alltagsgeschichten vor, vom Leben und Überleben in Berlin. Jeden Donnerstag gibt sich die Berliner Lesebühne Chaussee der Enthusiasten die Ehre. Im April 2008 wurde Kirsten Fuchs („Heile, heile“) als erste Enthusiastin mit ins Boot geholt. Außer ihr sind Dan Richter (Impro-Theater „Foxy Freestyle“, Gründer und Moderator des Kantinenlesens), Jochen Schmidt („Meine wichtigsten Körperfunktionen“), Stephan Zeisig (Intimkenner-Kenner Frankreichs, ausgewiesener Pädagogik-Experte), Andreas „Bohni“ Kampa und Robert Naumann feste Mitglieder der Lesebühne. Kirsten Fuchs, derzeit auf Reisen, wird heute durch den Schriftsteller und Musiker Jan Böttcher vertreten, der bis vor einem Jahr noch in der Band Herr Nilsson musizierte und momentan als Solokünstler unterwegs ist. Während der verschiedenen Vorleserunden, eingerahmt von unkonventionellen, spontanen An- und Absagen von zwei oder drei der Lesebühnenautoren, sitzen die vorwiegend aus Ostberlin stammenden Autoren auf der Bühne um einen runden Holztisch herum, auf dem Getränke aller Art stehen, Notizbücher, Zettel und Stifte liegen. More…
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Donnerstag, 7 August 2008 @ 12:24pm • B: Beiträge, Berlin-Mitte, I: PERFORMANCES, J: LITERATUR, porträts


Falko Hennig
Anna Schneider
Zum Kaffe gibt es Nougat-Schokolade. „Milch ist leider keine mehr da“, sagt Falko Hennig, aber das macht nichts, wir trinken den Kaffee schwarz. An der Wand entdecke ich das Buchcover seines Debütromans Alles nur geklaut als Gemälde. Falko Hennig, 1969 in Ostberlin geboren, ist Buchautor, Journalist, Vortragsreisender und Bühnenkünstler. Im Frühjahr 2008 erschien sein neues Buch 100 % Berlin. Was drin ist, was dran ist, was in ist. Mit dem Fotografen Harry Schnitger hat Falko Hennig ein sehr persönliches Buch über Berlin zusammengestellt. Von Achthundert Jahren Aufschwung bis zum Zoo der Kuscheltiere werden 100 Aspekte der Stadt beleuchtet, mal feuilletonistisch, mal journalistisch, satirisch oder literarisch. More…
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Mittwoch, 6 August 2008 @ 10:51am • B: Kunst und Gender, Berlin-Kreuzberg, C: KUNST_off, F: FILM_off, G: MUSIK_off, H: KLEINKUNST_off, I: PERFORMANCES, K: APPLIED_ARTS, L: POLIT_AKTIONSKUNST, M: FESTIVALS, z-English

LaD.I.Y.fest is a non-profit volunteer run D.I.Y. festival of music, art, performance and workshops organized and orchestrated by feminist activists, artists and musicians of various genders. It helps to showcase the skills and talents of a diverse group of groundbreaking feminist people working in the arts, community building and activism. It is a PARTICIPATORY festival, a community festival.
In Berlin we take on the idea of the first Ladyfests of ‘empowering the presence of women in the arts’ and try to take it further, outside the binary gender system.
This year’s central theme is: ‘CREATE AN OTHER GENDERATION’.
http://ladyfest.lautr.com/
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Montag, 4 August 2008 @ 10:13pm • B: Kunst und Europa, B: Kunst und Gender, B: Kunst und Politik
Die Entwicklungen der EU sind durchaus kritisch zu betrachten. Ihr Schwerpunkt liegt, kurz gefasst, auf der Freiheit der Wirtschaft, soziale oder auch ArbeitnehmerInnenrechte, zum Beispiel, spielen allenfalls eine marginale Rolle. Auch lässt die demokratische Struktur einiges zu wünschen übrig (z.B. Komponenten des Europäischen Parlaments oder jüngst Entscheidungsstrukturen im Lisabonner Reformvertrag, die, salopp formuliert, Verseuchung durch denLobbyismus der Großindustrie). Wer meint, eine bessere Frauenquote könnte den Insidergeschäften der meist grauhaarigen Herren abhelfen, kann hier online unterzeichnen:
www.femalesinfront.eu
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