Die Stiftung kulturserver.de gGmbH betreibt die bundesweite Internetplattform für Kunst und Kultur www.kulturportal.de. Ziel des Projektes Kulturserver.de ist die Vernetzung und der Austausch untereinander sowie die für die Nutzer und Mitglieder kosten- und werbefreie Präsentation ihrer Arbeit.
Darüber hinaus arbeitet die Stiftung kulturserver.de gGmbH als Agentur, die für Kunden und Partner
aus den Bereichen Kultur und Bildung Internetpräsentationen, Netzwerke und Konzepte für die Darstellung von Institutionen und Projekten im Internet erstellt.
Hierfür suchen wir Entwickler mit der Bereitschaft auf unkonventionelle Weise konventionellen Bedürfnissen zu begegnen - denn es geht um 100% um Kunst+Kultur.
>>>>> mehr über uns >>>>>> http://kulturportal.de/-/ueber
Santrra Oxyd und ihr Space Akkordeon entsteigen 1984 der Berliner Punkszene. Ein Knopf beim Reindrücken drücken, ein anderer beim Herausziehen- einen selbstgebastelten Text dazu singen- fertig ist das Stück-heißt das Motto. Zusammen überregional bekannt werden sie durch das Berliner Atonal Festival 1985, welches ihr den ersten Schallplattenvertrag einträgt: Santrra und sonst Niemand (rebelRecords/SPV) heißt die LP die kurz darauf auf den Markt kommt. Schnell steigt sie auf als Punkchanteuse in den Deutschen Musikerszenenhimmel, wechselt die Plattenfirma, bringt eine LP 1886 ( Oxyd (Zensor) und eine Maxisingle 1987 (König und Königin/Zensor) heraus, überwirft sich mit der Plattenfirma und tourt fortan durch den Osten Deutschland nach dem Mauerfall. Nach ihrer Heirat mit dem tibetischen Geistlichen Tschaglung Tulku Ngawang Gelek wechselt sie in die tibetische Volksmusik und tritt mit ihrem Mann als Duo auf.
1999 verfilmte die Regisseurin Solveig Klaßen die ungewöhnliche Liebesgeschichte Santrras mit Ngawang Gelek. Der Film Jenseits von Tibet war eine Koproduktion mit der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Arte. Er wurde mehrfach ausgezeichnet (’Der junge Löwe’ Bayerischer Dokumentarfilmpreis; Preis der Jugendjury, Internationaler Dokumentarfilmpreis Leipzig; Sonderpreis der Jury, Filmfestival Graz; Nominierung für ‘VPRO Joris Ivens Award’, Amsterdam; Prädikat: besonders wertvoll). Nach der Trennung 2004 schreibt Santrra Oxyd ihre Autobiographie “Sex, Drugs, Punk und Jenseits von Tibet-Memoiren einer Berliner Zen Nonne” und tritt mit ihrem neuen musikalischen Programm seit August 2008 wieder solo mit ihrem Space Akkordeon auf.weiter…
Labor Sonor as one part of this activities has a special interest in experimental music. Since it has been initiated by the musicians Gregor Hotz and Andrea Neumann it became a lively meeting point for the Berlin underground music scene. Labor Sonor is a platform for new developments in improvised and electronic music, with some references to new music, conceptual music, pop music and performance art. More…
Gute christliche Kanaken, an deren Schürzen Kinder hängen. Namenlose, nach Guano stinkende Chinesen und beinharte, gottesfürchtige norddeutsche Seeleute. Ein dicker Neger. Ein Kapitän, der sein Schiff tadellos nach Handbuch führt und der die 324 Begriffe, die die Takelage und die Segel seiner Bark bezeichnen, in beliebiger Reihenfolge aufzählen kann, ohne auch nur eine Spiere zu vergessen. Ein amerikanischer Handelsagent, der sein großes Geschäft darin wittert, japanische Kontraktarbeiter an die Zuckerrohrbarone auf Hawaii zu verhökern und dem es die größte Freude ist, mit seinem betörend anmutigen japanischen Begleiter Geisha zu spielen. Eine mit einem halbseidenen Harfenisten durchgebrannte Londoner Opernsängerin. Eine kühne Frau, die ihr Leben lang ihre Stimme über den Globus trägt. Sie hat den Zaren und die Fürsten dieser Welt mit ihrer Kunst beglückt und hat sich in den unwirtlichen Camps kalifornischer Goldgräber und in blutverschmierten Hundekampfarenen von Mexico City bejubeln lassen. Eine Primadonna Absoluta, ein Weltstar. Home Sweet Home ist ihr größter Hit. ine illustre Gesellschaft kühner Vorboten einer neuen Zeit, in der „alle chinesischen Mauern in den Grund geschossen werden“, befindet sich auf dem Weg von Hawaii nach Hong Kong. In der Nacht zum 4. März 1864 läßt ein absurder Zufall ihre Dreimastbark auf dem einsamen Atoll Wake Island, mitten im Pazifischen Ozean, Schiffbruch erleiden: More…
In Berlin leben rund 600 000 Menschen von Hartz IV. Neben den Regelsätzen der Sozialhilfe erhalten sie die „angemessenen“ Kosten für Unterkunft und Heizung erstattet. Was in Berlin „angemessen“ gilt, regeln die „Ausführungsvorschriften Wohnen“ des Senats, kurz: AV-Wohnen. Seit ihrem Inkrafttreten im Jahr 2005 sind sie nicht an die Entwicklung des Wohnungsmarkts angepasst worden. Dabei sind die Netto-Kaltmieten im Wohnungsbestand seitdem um durchschnittlich 9 bis 12 Prozent und die Preise für Öl und Gas seit 2003 um 35 Prozent gestiegen. Die Konsequenzen für die Betroffenen: Wer eine Miete zahlt, die über den Richtwerten der AV-Wohnen liegt, wird vom Jobcenter nach einer Schonfrist aufgefordert, die Wohnkosten zu senken. Viele können dies nur, indem sie aus ihrer Wohnung und dem angestammten Lebensumfeld wegziehen. Wer dies nicht kann oder will, muss die übersteigenden Mietkosten aus der Hartz-IV-Regelleistung, also dem Existenzminimum, finanzieren. More…