Sonntag, 23 November 2008 @ 3:35pm • Berlin-Mitte, E: TANZ_off, E: TANZ_orte, E: TANZ_veranstaltungen

Sie testet, probiert aus, benutzt, vergewissert sich: der Worte, Gesten, Bewegungen, Kleidungsstücke und Musikfetzen - vergewissert sich der Dinge, die ihr bis zu diesem Zeitpunkt in ihrem Leben geläufig waren. Es ist so, als müsse sie noch ein letztes Mal die ihr bekannten Handlungen vollziehen, in der ihr bekannten „Sprache“, ihre Erinnerungen und alles bisher Ungesagte aussprechen, freudig nachvollziehen, ausspucken oder heraus schreien, um es dann endgültig zu verwerfen, während der Engel „Sehnsucht“ weiter um geht, in Richtung Zukunft. More…
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Freitag, 21 November 2008 @ 9:21am • Berlin-Mitte, G: MUSIK_off, G: MUSIK_veranstaltungen, G: Musik_orte
Das Westmonster (188/80/26), Wahlmoabiter und kein Popstar, macht queeren elektronischen Gruselsoul. Es singt, spielt verschiedene Instrumente und bringt den Computer dazu, mitzugrooven. Im Internet veröffentlicht es unter www.westmonster.de von Zeit zu Zeit sogenannte Monstcasts, kleine kompostierte Tonaussendungen aus Westmonster Abbey. Auf der Bühne veranstaltet es Jamsessions mit sich selbst und der Stimmung des Publikums. Dazu nimmt es Kiesel aus der höhleneigenen Mülldeponie und schichtet sie kunstvoll aufeinander, bis es nach etwas klingt.
Freitag
21.11.
Westmonster
Bühne und Party
Beginn: 22h
Eintritt: 2 Euro
Ackerkeller, Bergstraße 68, 10115 Berlin!
www.ackerkeller.de
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Freitag, 21 November 2008 @ 9:18am • Berlin-Kreuzberg, G: MUSIK_off, G: MUSIK_veranstaltungen, G: Musik_orte
Performance / Installation by KGB Trio
Kim Cascone
Guido Henneböhl
Brendan Dougherty
´Noise Forest´ (homage to David Tudor)
Founded in 2004, KGB makes music using digital, electrical and acoustic instruments, creating music incorporating field recordings and processing, and performs as a trio and with an orchestra ofimprovising musicians. Noise Forest uses amplification of small sounds through contact mics, live processing, electronics, and live performance on found objects. Percussionist Brendan Dougherty abandons the standard drumkit for a collection of junk and amplified objects which are processed / mixes /
manipulated digitally (by Kim Cascone - using MAX/MSP) and
electronically (by Guido Henneböhl (using cracked +
homemade electronis / primitive machines). More…
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Mittwoch, 19 November 2008 @ 3:56pm • B: Kunst und Europa, Berlin-Neukölln, K: APPLIED_ARTS, O: For Free

Einer Ware sieht man nicht an, wie sie produziert wurde. Dem Konsumenten werden meist nur Informationen gegeben, die das Produkt selbst betreffen. Dabei interessiert,
ob es „bio“ ist, Zucker enthält, gegebenenfalls sogar, ob es fair gehandelt oder aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wurde. Im Allgemeinen entscheidet man sich jedoch nicht für ein Produkt, weil die Produzenten eine angenehme Arbeit haben. Als sich im Zuge der Industrialisierung weltweit Menschen zu Genossenschaften zusammenschlossen, um dem Wechsel zwischen katastrophalen Arbeitsbedingungen und Arbeitslosigkeit eine selbstbestimmte Alternative entgegenzustellen, handelte es sich vor allem um ehemals ländliche Handwerker und Arbeiter. Heute sind es in der Mehrzahl Städter, die aus den Produktionsprozessen herausgedrängt werden – nicht ohne den Appell, ihr Glück in einer Selbstständigkeit zu suchen, die der Situation der ehemaligen Wanderarbeiter ähnelt. Ein Anlass sich mit alternativen und kollektiven Arbeitsformen auseinanderzusetzen. Die europäischen Produktivgenossenschaften und Alternativbetriebe werden von Konzernen und Neoliberalen angegriffen, weil sie in Konkurrenz zu einem ständig expandierenden Markt stehen, auf dem angeblich lieber mit „Ich-AGs“ als mit „Wir-eGs“ verhandelt wird. Le Grand Magasin ist der Name für eine Leistungsschau europäischer Produktivgenossenschaften, die ab September in Form einer Verkaufsausstellung stattfindet. Anhand dieser Produkte sollen solidarische Formen des Wirtschaftens aufgezeigt und ins öffentliche Bewusstsein gebracht werden.
Die zeitgenössische Kunst tendiert zu kooperativen Methoden und Handlungsformen in einem spezifisch sozialen oder ökonomischen Kontext. Kreative und partizipatorische
Formen der Kunst können einen Dialog zwischen den verschiedenen sozialen und ökonomischen Ausdrucksformen und der Öffentlichkeit schaffen - und damit ein Bewusstsein für alternative Formen des Handelns, der Produktion und des Konsums. “LE GRAND MAGASIN” untersucht die Schnittstellen. More…
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Montag, 10 November 2008 @ 10:42am • B: Kunst und Politik, Berlin-Prenzlauerberg, K: APPLIED_ARTS, O: For Free, zu retten
Buchpräsentation von Dr. Carroll Haak
Die Untersuchung erschließt in wichtigen Teilsegmenten deutliche Defizite empirischer und qualitativer Untersuchungen zur wirtschaftlichen und sozialen Situation von Musikern, darstellenden und bildenden Künstlern in Deutschland. Seit dem „Künstlerreport“ (Forbeck/Wiesand, 1975) gibt es keine vergleichbare komplexe Untersuchung, die die gravierenden Strukturveränderungen der künstlerischen Arbeitsmärkte, den rasanten Wandel der Kulturberufe sowie die fragile Einkommensentwicklung und unzureichende Alterssicherung dieses Sektors in den Fokus nimmt. Darüber täuscht auch nicht der überaus fundierte Bericht der Enquetekommission „Kultur in Deutschland“ hinweg, in dem man sich leider nicht auf aktuelles und statistisch gesichertes Zahlenmaterial beziehen konnte. More…
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