Archiv für Februar, 2009

Vom 02. bis 15. März Printemps des Poètes, Berlin09!

Mit poetischen Mini-Aktionen und größere Projekten in vielen Berliner Bezirken: von privat und öffentlich, spontane Happenings oder organisierte Workshops und Veranstaltungen. Printemps des Poètes, Berlin09 versteht sich als internationale und interdisziplinäre Aktion, die eine Reflexion über Poesie anregt und dazu einlädt, verschiedene Vorstellungen und Auffassungen von Poesie auszudrücken.  More…

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Praktikantenausbeutung bedeutet Arbeitsplatzabbau

Seit 2006 warten viele Praktikant_innen auf die angekündigten Verbesserungen der Bundesregierung zum Thema “Praktikum”. Gerade in Kultur und Medien gibt es unbezahlte Dauerpraktika zuhauf. Getan hat sich jedoch nichts. Denn die Arbeitgeber möchten ungern zahlen oder gar eine grundsätzliche Regelung. Grundsätzlich gilt aber: Praktika dürfen keine reguläreArbeitsverhältnisse ersetzen. Jedoch muss dieser Anspruch meist gerichtlich eingeklagt werden. Auf www.praktika-offensive.de sind viele Hinweise zur rechtlichen Situation und eine Datenbank mit Informationen. Am 26. März ist in der ver.di Bundesverwaltung eine Diskussion zwischen der Offensive Praktika und Vertretern der Politik geplant.

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Förderungen müssen an Sozialstandards geknüpft werden: Brief an die Geschäftsführung des Kino Babylon

Sehr geehrter Herr  Hackel,
ich habe erfahren, dass das Kino Babylon trotz Förderung durch den Senat den dort Arbeitenden keine sozialen Mindeststandards (z. B. keinen adäquaten Lohn, Verdrängung regulärer Arbeit durch Praktikant_innen, etc.) gewährt.

Ich frage mich, warum trotz staatlicher Förderungen und/oder Sponsoren Arbeit nicht fair honoriert werden kann. Das Babylon ist natürlich kein Einzelfall. Es handelt sich vielmehr um einen flächendeckenden, branchenübergreifenden Trend. Ich glaube nicht, dass ein derartiges Vorgehen eine Gesellschaft befördern kann, und zwar weder im kulturellen und geistigen oder kreativen Sinne, noch in der Bildung und auch nicht im volkswirtschaftlichen Sinne. Betrachtet man die Statistiken zur wachsenden Armut der Beschäftigten, die mit der Zunahme des Gewinns und Ausbau des Potentials in der Kultur- und Medienwirtschaft einhergeht, so muss man konstatieren, dass die Urheber_innen dieser Leistungen kaum noch adäquat vergütet werden und andere diese verwerten und davon profitieren. Persönlich habe ich dazu nur noch folgenden Kommentar: Deutschland ist ein reiches Land, aber es ist so arm, dass es sich nicht mehr leisten kann, Arbeit fair zu honorieren. Die volkswirtschaftlichen Konsequenzen gehen über die individuelle Armut hinaus, fallende Steuereinnahmen, Schwächung des Sozialversicherungssystems und auch der Kaufkraft sind die Folgen und führen in der Konsequenz wieder zu Kürzungen und Einsparungen in einer Vielzahl von Bereichen. More…

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24.2.09: Podiumsdiskussion- Jenseits von Regeln? Die Zukunft von Kunst und Urheberrecht

Was ist heute ein zuschreibbares *Werk”? Selten geht es bei den Hervorbringungen der Popkultur oder den Experimenten konzeptueller Kunst um genuine Neuschöpfungen, sondern zumeist um Variationen und spezifische Aneignungen von vorgefundenem Material.

Zeitgenössische Kulturtechniken des Zitierens, Samplings oder Remixens ergeben ein offenes Gebrauchsfeld, das zwar unzählige Spuren und Schichten kennt, die Unterscheidung von Original und Kopie aber zunehmend unbrauchbar macht. Der digitale Fortschritt, mühelos Eins-zu-eins-Kopien erzeugen zu können, steht jedoch im scharfen Widerspruch zum geltenden Eigentumsprinzip.

Einige Produzent/innen fürchten um die monetäre Entlohnung ihrer Leistung. Andere kritisieren, dass ihre Kreativität längst durch den juristischen Rahmen des Copyrights beschnitten wird. Welche widerstreitenden politischen Konzeptionen gibt es, um einen neuen Ordnungsrahmen für den fairen Ausgleich zwischen ökonomischen Interessen und künstlerischen Freiheiten zu finden? More…

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Schauspiel Neukölln löst Fundus auf

außerdem zu sehen eine Ausstellung über die 10jährige Arbeit: More…

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