Praktikantenausbeutung bedeutet Arbeitsplatzabbau
Seit 2006 warten viele Praktikant_innen auf die angekündigten Verbesserungen der Bundesregierung zum Thema “Praktikum”. Gerade in Kultur und Medien gibt es unbezahlte Dauerpraktika zuhauf. Getan hat sich jedoch nichts. Denn die Arbeitgeber möchten ungern zahlen oder gar eine grundsätzliche Regelung. Grundsätzlich gilt aber: Praktika dürfen keine reguläreArbeitsverhältnisse ersetzen. Jedoch muss dieser Anspruch meist gerichtlich eingeklagt werden. Auf www.praktika-offensive.de sind viele Hinweise zur rechtlichen Situation und eine Datenbank mit Informationen. Am 26. März ist in der ver.di Bundesverwaltung eine Diskussion zwischen der Offensive Praktika und Vertretern der Politik geplant.
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