Archiv für Februar, 2009

19.-22.2. Festival Musik und Politik

Von 1970 bis 1990 gab es das Festival des politischen Liedes in Berlin, einen Treffpunkt politisch engagierter Musiker aus der ganzen Welt mit interessiertem Publikum.  1991 bis 1994 setzte der ZwischenWelt-Förderverein für ein progressives Kulturfestival die Tradition des Festivals des politischen Liedes fort. Nach seiner Auflösung fanden bis 1999 keine weiteren Festivals statt. Im Jahr 2000 gelang mit einem kleinen, aber erfolgreichen Festival ein Neustart unter veränderten Vorzeichen. Die heutige inhaltliche Ausrichtung manifestiert sich seit 2001 in einem neuen Namen: Festival Musik und Politik. Gehostet wird das Festival von dem Verein Lied und soziale Bewegungen e.V., der sich dem politischen Lied verschrieben hat. Das diesjährige Programm gibt einen Überblick über aktuelle und vergangene politische Musik. Berliner Künstler beim diesjährigen Festival sind: PANKRAZ, Dr. Bajan, Wenzel, Frank Viehweg, Conexion Musical, Tapete, Berlinutz, Passat Bluesband, Los Multikultis.

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22.02.2009 Dokumentarfilm: Mit einem Lächeln auf den Lippen

Der neue Dokumentarfilm der  Berliner Filmemacherin Anne Frisius zeigt eine Arbeitswelt ohne Rechte. Ana S. beschließt nach 3 Jahren unterbezahlter Hausarbeit bei einer Hamburger Familie, einenangemessenen Arbeitslohn vor Gericht einzuklagen. Dies, obgleich sie als „illegal“ gilt, weil sie keinen offiziellen Aufenthaltstitel hat…
Trotz aller Schwierigkeiten zeigt dieser Fall, dass es sich lohnt, sich zu wehren. Er zeigt auch, dass dringend Unterstützungsstrukturen geschaffen werden müssen, die es auch anderen Illegalisierten möglich machen, für ihre Rechte zu kämpfen. In Hamburg haben verschiedene anti-rassistische Gruppen, Initiativen und Organisationen in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft den Fall gemeinsamunterstützt, und sie haben zudem eine reguläre arbeitsrechtliche Anlaufstelle für undokumentierteArbeiter/innen aufgebaut. Dies ist ein ermutigender Anfang. More…

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Sozialversicherungsystem auch für Kreative?


An arbeitsrechtlichen Themen, die Kunst- und Medienschaffende betreffen, besteht ein großes Interesse. Daher wurde der Artikel vom August 2008 upgedatet.  Gerade im Sozialversicherungsrecht, Urheberrecht oder auch Arbeitsrecht ist einiges im Fluss. Zu Vielem gibt es auch keine eindeutige Rechtslage. Es empfiehlt es sich dies, mittels juristischer Einzelentscheidungen versuchen, durchzusetzen um Politik und Rechtsprechung einmal klar zu machen, dass Kunst Arbeit ist und eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Wertschöpfungsprozess einnimmt, jede/r Kulturschaffende und auch jeder andere Beruf, den die Veränderungen neuen Arbeitswelt betrifft (z. B. die sogenannte „neue“ Selbstständigkeit), die Möglichkeit haben muss, die Möglichkeit am Sozialversicherungssystem zu partizipieren. Das Sozialversicherungssystem muss ausgebaut werden (damit ist nicht die Riesterrente gemeint)!
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Vernissage Freitag, 20. Februar 2009 M.J. Wewerka Galerie

Die M.J. Wewerka Galerie zeigt eine Gruppenausstellung, die junge Künstler verschiedener Nationen und Kulturen vorstellen soll. Unter dem Titel „Hier & Jetzt” möchten wir die aktuellste Produktion der neuen Künstlergeneration zeigen. Dabei ist der einzige gemeinsame Nenner für die Ausstellungsteilnehmer die Stadt Berlin, wo sie entweder studiert haben oder jetzt leben und arbeiten. Viele von ihnen setzten sich in ihren bisherigen Werken mit dem Leben in der Metropole auseinander. Allerdings nicht in Form wilder Experimente, offener Provokation, Skandalausbrüchen und Hyperaktivitäten, stattdessen sind für diese Werke, die überwiegend in den klassischen Disziplinen, Malerei und Skulptur entstanden sind, eher fein dosierte Überlegungen, subtile Anspielungen, Ironie und Humor kennzeichnend. More…

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Berlin alternativ oder lieber doch nicht: Infos aus der Wagenburg

Die einst so lebendige Alternativkultur, welche das Leben dieser Stadt über die Grenzen Europas hinaus interessant gemacht hat, sieht sich seit vielen Jahren dem Druck der Verdrängung und Vermarktung gegenüber. Die Nischen der Stadt sind kleiner, teurer und weniger zahlreich geworden. Die Stadt verliert ihren unverwechselbaren Charakter. Vielleicht ist das Leben in Berlin bald ebenso spannend und unverwechselbar wie ein Kneipenbesuch in Klein-Dingelsdorf. More…

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