Dienstag, 19 Mai 2009 @ 4:04pm • Berlin-Prenzlauerberg, D: THEATRAL_off, D: THEATRAL_orte, D: THEATRAL_veranstaltungen

Die Konzertante Performance von Andreas Liebmann zeigt Menschen auf der Suche nach Nähe und Begegnung im Städtestrudel. In mehreren theatral-musikalischen Sequenzen versuchen fünf Performer, wie rastlose Konstrukteure, ihre Welt immer wieder neu zu strukturieren. Wie kann hier Beziehung möglich sein? Die Nähe des anderen bedroht das eigene Fortkommen. Orte und Menschen lösen sich auf. Sie werden Fliessexistenzen. Begegnungen ziehen durch die Menschen hindurch wie Züge durch einen Bahnhof.
“Waches, intelligentes Gegenwartstheater. Verspielt aber ernsthaft , analytisch aber nicht zentnerschwer.” (Berliner Tagesspiegel, 16.05.08) More…
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Freitag, 15 Mai 2009 @ 11:54am • B: Kunst und Europa
Das Unternehmen versuchen günstige Arbeitskräfte aus Osteuropa einzukaufen und vor Ort zu wesentlich günstigeren Konditionen arbeiten zu lassen und die jeweils gültigen Normen unterlaufen, ist bekannt. Nun gibt es den ersten Fall in Kultur- und Medien. Die dänische Film- und Fernseharbeiter Gewerkschaft verhandelt mit den Produzenten aus dem Bereich Werbung neue und bessere Konditionen. Aktuell befinden sich alle dänischen Filmschaffenden, die für Werbefilme arbeiten, im Streik. Die dänischen Werbefilmproduzenten behelfen sich mit günstig eingeflogenen Ersatzkräften der Berliner Firma Ambulance Film.
Das günstigste Preisangebot siegt, der freie Markt hat gewonnen und so freuen wir uns alle auf indische Löhne und Arbeitsbedingungen der chinesischen Wanderarbeiter. More…
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Sonntag, 10 Mai 2009 @ 7:22pm • Berlin-Mitte, F: FILM_off, F: FILM_orte, F: FILM_veranstaltungen
Hier können sich Berliner Filmschaffende, Unternehmen und Festivals präsentieren. Parallel dazu finden moderierte Impulsreferate zu aktuellen Fachthemen statt. Im Anschluss: berliner filmforum - Netzwerken unter Profis aus der
Film-Branche zu Musik und Abendessen. More…
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Mittwoch, 6 Mai 2009 @ 5:59pm • B: Kunst und Politik, B: Kunst und Rechtliches
Die Teilnehmer des internationalen Symposiums “Report Darstellende Künste“ fordern die Bundesregierung auf, den vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vorgelegten Gesetzesentwurf „6 statt 12“ zur Verbesserung der sozialen Sicherung von überwiegend kurzfristig Beschäftigten bei Arbeitslosigkeit zielführend zu diskutieren und noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen.
Die auf dem Symposium vorgestellte Studie zur „Wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Lage der Theater- und Tanzschaffenden“ zeigt, dass knapp ein Drittel der befragten Künstler nur 6 bis 8 Monate pro Jahr in Projekten erwerbstätig und damit nicht durchgängig beschäftig ist. Daraus resultiert, dass die Kunst- und Kulturschaffenden aufgrund der besonderen Arbeitverhältnisse aus den Leistungen der Arbeitslosenversicherung und dem allgemein geltenden Sozialversicherungssystem ausgeschlossen werden. Zur Kulturförderung gehört auch die soziale Absicherung derjenigen, die in diesen Bereichen arbeiten. Die Studie belegt, dass Tanz- und Theaterschaffenden flexibel, abhängig, befristet, unständig und in selbständigen Arbeitsverhältnissen arbeiten. In dieser Kombination lassen sich die Arbeitsmodelle der Zukunft ablesen. Somit fordern wir die Bundesregierung auf, auf diesen Sachverhalt zu reagieren. Die bei dem Symposium anwesenden kulturpolitischen Vertreter der Regierungskoalition Gitta Connemann (CDU) und Angelika Krüger-Leißner (SPD) sowie die Chefin der Berliner Senatstskanzlei Frau Prof. Barbara Kisseler und der Münchner Kulturdezernent der Landeshauptstadt München und Sprecher des Kultursausschusses des Deutschen Städtetages, Dr. Hans-Georg Küppers, sehen ebenfalls dringenden Handlungsbedarf den eingebrachten Gesetzesentwurf noch in dieser Legislaturperiode zu verabschieden.
Die Kostenschätzung des Bundesfinanzministers Peer Steinbrück für diese Maßnahme geht nach Auskunft der Bundestagsabgeordneten von Mehrkosten in Höhe von 250 Millionen Euro aus. Unverständnis löst die Blockade des Finanzministers deshalb aus, da es sich hier um eingezahlte Beiträge der Versicherten und nicht um Steuergelder handelt.
Die Kunst- und Kulturschaffenden akzeptieren nicht, dass diese geringe Summe im Vergleich zu den im Kontext der Wirtschafts- und Finanzkrise bereitgestellten Geldern der Konjunkturpakete I und II nicht aufgebracht wird. More…
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