Der Kulturetat steigt- aber nicht für die freie Szene- Forderungen nach Mindesthonorar nicht berücksichtigt- Unterschriftenliste für angemessene Honorare online
Der Senat hat einen steigenden Kulturhaushalt beschlossen: die konsumtiven Ausgaben werden um jährlich 16 Millionen Euro erhöht. Die freien Theater- und Tanzschaffenden sind in dieser Aufstockung jedoch so gut wie nicht bedacht worden. Die für sie vorgesehene Erhöhung der Konzeptförderung um 675.000 € ab 2010 geht einher mit der für 2011 geplanten Abführung von 2 Millionen € aus demselben Etat, für den Haushaltstitel des Renaissance Theaters. Folgende Forderungen der Arbeitsgruppe Haushalt von LafT Berlin, Tanzbüro und TanzraumBerlin Netzwerk, die bereits im April in einem Positionspapier an die Kulturpolitik adressiert wurden, sind im neuen Doppelhaushalt nicht berücksichtigt worden:
• Die Korrektur der unter jeglichem Mindestlohnsatz liegenden Lohnverhältnisse öffentlich geförderter KünstlerInnen,
• Die Fixierung des aktuellen Etats für die Konzeptförderung, unabhängig von der Abwanderung einzelner Institutionen/Gruppen, die einen eigenen Haushaltstitel erhalten,
• Die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für das neue Fördermodul der Einstiegsförderung,
Als zwingende Voraussetzung für die längst fällige Durchsetzung einer Honoraruntergrenze für Tanz- und Theaterschaffende wird von der Arbeitsgruppe Haushalt die Aufstockung des Berliner Förderetats um mindestens 6 Millonen € gesehen. Die Arbeitsgruppe, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern von LafT Berlin, Tanzbüro und TanzraumBerlin Netzwerk zusammensetzt, arbeitet an der Durchsetzung dieser Forderung. In einer Online-Liste bittet die Arbeitsgruppe Haushalt um Unterschriften, die dieses Vorhaben unterstützen.Unterschriftenliste zu Unterstützung des Projekts Honoraruntergrenze unter
http://www.tanzraumberlin.de/index.php?article_id=257
Weitere Infos unter
www.laft-berlin.de/uploads/media/Pressemitteilung_LAFT_Berlin_und_Tanzbuero_9.7.2009.pdf
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Tarifvorsorge « prekba – prekäres babylon sagte:
[…] die Tarifvorsorge landeseigener Kultueinrichtungen verwendet. Gut für alle die davon profitieren. OffKultur und freie Szene gehören nicht dazu, wie wir im Babylon Mitte fordern deshalb Berliner Künstlerinnen und Künstler […]
Mittwoch, 15 Juli 2009 @ 10:11am