Archiv für die Kategorie 'B: Kunst und Rechtliches'

24.2.09: Podiumsdiskussion- Jenseits von Regeln? Die Zukunft von Kunst und Urheberrecht

Was ist heute ein zuschreibbares *Werk”? Selten geht es bei den Hervorbringungen der Popkultur oder den Experimenten konzeptueller Kunst um genuine Neuschöpfungen, sondern zumeist um Variationen und spezifische Aneignungen von vorgefundenem Material.

Zeitgenössische Kulturtechniken des Zitierens, Samplings oder Remixens ergeben ein offenes Gebrauchsfeld, das zwar unzählige Spuren und Schichten kennt, die Unterscheidung von Original und Kopie aber zunehmend unbrauchbar macht. Der digitale Fortschritt, mühelos Eins-zu-eins-Kopien erzeugen zu können, steht jedoch im scharfen Widerspruch zum geltenden Eigentumsprinzip.

Einige Produzent/innen fürchten um die monetäre Entlohnung ihrer Leistung. Andere kritisieren, dass ihre Kreativität längst durch den juristischen Rahmen des Copyrights beschnitten wird. Welche widerstreitenden politischen Konzeptionen gibt es, um einen neuen Ordnungsrahmen für den fairen Ausgleich zwischen ökonomischen Interessen und künstlerischen Freiheiten zu finden? More…

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Sozialversicherungsystem auch für Kreative?


An arbeitsrechtlichen Themen, die Kunst- und Medienschaffende betreffen, besteht ein großes Interesse. Daher wurde der Artikel vom August 2008 upgedatet.  Gerade im Sozialversicherungsrecht, Urheberrecht oder auch Arbeitsrecht ist einiges im Fluss. Zu Vielem gibt es auch keine eindeutige Rechtslage. Es empfiehlt es sich dies, mittels juristischer Einzelentscheidungen versuchen, durchzusetzen um Politik und Rechtsprechung einmal klar zu machen, dass Kunst Arbeit ist und eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Wertschöpfungsprozess einnimmt, jede/r Kulturschaffende und auch jeder andere Beruf, den die Veränderungen neuen Arbeitswelt betrifft (z. B. die sogenannte „neue“ Selbstständigkeit), die Möglichkeit haben muss, die Möglichkeit am Sozialversicherungssystem zu partizipieren. Das Sozialversicherungssystem muss ausgebaut werden (damit ist nicht die Riesterrente gemeint)!
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Unterschriftensammlung: Gutes Wohnen für alle!- Für bessere „Ausführungsvorschriften Wohnen“ bei Hartz IV in Berlin

In Berlin leben rund 600 000 Menschen von Hartz IV. Neben den Regelsätzen der Sozialhilfe erhalten sie die „angemessenen“ Kosten für Unterkunft und Heizung erstattet. Was in Berlin „angemessen“ gilt, regeln die „Ausführungsvorschriften Wohnen“ des Senats, kurz: AV-Wohnen. Seit ihrem Inkrafttreten im Jahr 2005 sind sie nicht an die Entwicklung des Wohnungsmarkts angepasst worden. Dabei sind die Netto-Kaltmieten im Wohnungsbestand seitdem um durchschnittlich 9 bis 12 Prozent und die Preise für Öl und Gas seit 2003 um 35 Prozent gestiegen.  Die Konsequenzen für die Betroffenen: Wer eine Miete zahlt, die über den Richtwerten der AV-Wohnen liegt, wird vom Jobcenter nach einer Schonfrist aufgefordert, die Wohnkosten zu senken. Viele können dies nur, indem sie aus ihrer Wohnung und dem angestammten Lebensumfeld wegziehen. Wer dies nicht kann oder will, muss die übersteigenden Mietkosten aus der Hartz-IV-Regelleistung, also dem Existenzminimum, finanzieren.
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Eilmeldung : Bundesländer wollen Künstlersozialversicherung abschaffen

Der Deutsche Kulturrat fordert Ministerpräsidenten auf, ihrer Verantwortung für die Künstler gerecht zu werden. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ist bestürzt über die Initiative der Länder Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein , die Künstlersozialversicherung abschaffen zu wollen.

Klammheimlich, versteckt in einer Empfehlung ( Bundesratsdrucksache 558/1/08 vom 08.09.2008) zum „Entwurf des Dritten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere der mittelständischen Wirtschaft (Drittes Mittelstandsentlastungsgesetz)“  ( Bundesratsdrucksache 558/08 ) haben der federführende Wirtschaftsausschuss, der Ausschuss für Frauen und Jugend, der Ausschuss für Innere Angelegenheiten sowie der Finanzausschuss des Bundesrates mit den Stimmen der genannten Länder beschlossen:
„Der Bundesrat fordert, dass die Künstlersozialversicherung abgeschafft oder zumindest unternehmerfreundlich reformiert wird.“ More…

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Soziale Absicherung von Film- und Fernsehschauspieler/innen erweitert


Die Spitzenverbände der Sozialversicherungsträger sind einer erzielten Vereinbarung des Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) und Bundesverband Deutscher Fernsehproduzenten e.V. (BV) gefolgt, die eine Konkretisierung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von Schauspieler/innen vorsieht. More…

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