Donnerstag, 25 September 2008 @ 8:04pm • B: Kunst und Politik, C: KUNST_orte, D: THEATRAL_off, E: TANZ_off, F: FILM_off, G: MUSIK_off, H: KLEINKUNST_off, I: PERFORMANCES
VERLÄNGERT bis zum 30. September!
Die letzte Erhebung zur Arbeits- und Lebenssituation der Freien Theaterschaffenden wurde in den Siebzigern gemacht. Damals war die Freie Szene im Aufbruch und im Vergleich zu heute waren die Bedingungen sehr unterschiedlich. More…
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Samstag, 23 August 2008 @ 9:46pm • Berlin-Charlottenburg, Berlin-Mitte, Berlin-Prenzlauerberg, H: KLEINKUNST_off, H: KLEINKUNST_veranstaltungen, I: PERFORMANCES, M: FESTIVALS

In Deutschland fristen Straßentheater und –Kultur immer noch ein Nischen dasein. Während beispielsweise in Frankreich Straßentheater ein hohes Ansehen besitzt und umfangreich gefördert wird, gilt es hierzulande immer noch als Kleinkunst, Für die gezielte Förderung von Straßenkunst stehen keine gezielten Mittel bereit. Selbst größere und renommierte Festivals kämpfen in Deutschland immer wieder ums Überleben. Da den meisten Straßentheatern nur sehr begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, gibt es auch kaum größere, qualitativ hochwertige Produktionen wie in anderen europäischen Ländern. Berln lacht! fordert:
• Die Anerkennung des Straßentheaters und der Straßenkultur als eigenständiger Kunstform
• Die Schaffung geeigneter Gremien, Stipendien und Fördermittel für Straßenkunst und –theater
• Langfristige Förderung von Straßentheater in Berlin und deutschlandweit
• Eine größere Öffnung des öffentlichen Raums für Straßentheater und -kultur
Berlin lacht! macht mit einem Festival in den verschiedenen Stadtteilen Berlins auf die Kultur des Lachens aufmerksam.
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Dienstag, 12 August 2008 @ 10:38am • B: Beiträge, Berlin-Friedrichshain, H: KLEINKUNST_off, H: KLEINKUNST_orte, H: KLEINKUNST_veranstaltungen, J: LITERATUR


Halb neun. Hinter der Warschauer Brücke auf dem Hof des RAW-Geländes tummelt sich eine bunte Menschenmenge. Studenten zwischen zwanzig und dreißig mit modischen Frisuren und Umhängetaschen, Alternative und Normalos. Es wird geraucht, getrunken und gelacht. Kurz vor 21 Uhr ertönt das musikalische Enthusiasten-Intro, das den Beginn der Veranstaltung ankündigt. Etwa 200 Besucher haben sich im so genannten Ambulatorium eingefunden. Überall stehen Kerzen und die rot-gelben Scheinwerfer tauchen die Bühne in ein angenehm atmosphärisches Licht. Der Raum ist voller Stühle, Sofas, Sessel und Bänke, gleicht einem großen Wohnzimmer. Auf der Bühne tragen fünf Berliner Autoren humorvolle, skurrile und tragikomische Alltagsgeschichten vor, vom Leben und Überleben in Berlin. Jeden Donnerstag gibt sich die Berliner Lesebühne Chaussee der Enthusiasten die Ehre. Im April 2008 wurde Kirsten Fuchs („Heile, heile“) als erste Enthusiastin mit ins Boot geholt. Außer ihr sind Dan Richter (Impro-Theater „Foxy Freestyle“, Gründer und Moderator des Kantinenlesens), Jochen Schmidt („Meine wichtigsten Körperfunktionen“), Stephan Zeisig (Intimkenner-Kenner Frankreichs, ausgewiesener Pädagogik-Experte), Andreas „Bohni“ Kampa und Robert Naumann feste Mitglieder der Lesebühne. Kirsten Fuchs, derzeit auf Reisen, wird heute durch den Schriftsteller und Musiker Jan Böttcher vertreten, der bis vor einem Jahr noch in der Band Herr Nilsson musizierte und momentan als Solokünstler unterwegs ist. Während der verschiedenen Vorleserunden, eingerahmt von unkonventionellen, spontanen An- und Absagen von zwei oder drei der Lesebühnenautoren, sitzen die vorwiegend aus Ostberlin stammenden Autoren auf der Bühne um einen runden Holztisch herum, auf dem Getränke aller Art stehen, Notizbücher, Zettel und Stifte liegen. More…
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Mittwoch, 6 August 2008 @ 10:51am • B: Kunst und Gender, Berlin-Kreuzberg, C: KUNST_off, F: FILM_off, G: MUSIK_off, H: KLEINKUNST_off, I: PERFORMANCES, K: APPLIED_ARTS, L: POLIT_AKTIONSKUNST, M: FESTIVALS, z-English

LaD.I.Y.fest is a non-profit volunteer run D.I.Y. festival of music, art, performance and workshops organized and orchestrated by feminist activists, artists and musicians of various genders. It helps to showcase the skills and talents of a diverse group of groundbreaking feminist people working in the arts, community building and activism. It is a PARTICIPATORY festival, a community festival.
In Berlin we take on the idea of the first Ladyfests of ‘empowering the presence of women in the arts’ and try to take it further, outside the binary gender system.
This year’s central theme is: ‘CREATE AN OTHER GENDERATION’.
http://ladyfest.lautr.com/
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Mittwoch, 16 Juli 2008 @ 11:00am • Berlin-Friedrichshain, Berlin-Kreuzberg, Berlin-Mitte, Berlin-Neukölln, H: KLEINKUNST_off, H: KLEINKUNST_veranstaltungen

HUMANA LEBEN IN BERLIN
Die Zuschauer stehen und sitzen und vor einem erleuchteten Umzugskarton. Bühne der seit fünf Jahren stattfindenden, monatlichen Second-Hand-Schmusetier-Soap: Humana - Leben in Berlin. Gezeigt wird ein dreißigminütiger Einblick in das Alltagsleben halbjunger Berliner. Neben Ralf, einem Stoffschwein, streiten und lieben sich Gabi, Jenni, Guido und andere Berliner Igel, Hasen und Hunde in der Kiste. Die Kuliss en sind Dias von Berliner Cafés, Straßen und Wohnzimmern., die an die Rückwand des Kartons projiziert werden. Jeden Monat werden in Second-Hand-Läden und Kleiderkammern Plüschtiere gecastet. Sie spielen Rollen und erleben Konflikte, die jeder kennt und wiedererkennt: die Hasen-Sachbearbeiterin mit Rüschenkragen, der Bärenvater in Midlifecrisis und Kunstlederanzug, die fahrige Sozialarbeiter-Schildkröte. Die Themen der Soap sind vertraut, und so kann es sein, dass man sich in einer der Folgen selbst wiederfindet: in seiner Beziehung (Gabi macht Schluss), im Konflikt mit den Eltern (Vater, es reicht!) oder in der Arbeitslosigkeit (Ein Job für Ralf). Neben dem Karton stehen Ulrike Dittrich und Andreas Walter vom Kunst-Projekt “interpicnic”, auf Bierkisten und agieren gleichzeitig als Darsteller und Puppenspieler. Nach einer halben Stunde verstauen die Spieler Bühne, Technik, Requisiten und Ensemble wieder in ihrem Rucksack, nicht ohne vorher den Konflikt der nächsten Folge anzureißen und um Spenden für das Wohl der Schmusetiere zu bitten. More…
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