Archiv für die Kategorie 'H: KLEINKUNST_orte'

Jeden Donnerstag: Sinnreiche Alltagsgeschichten in Wohnzimmeratmosphäre. Die Chaussee der Enthusiasten.

enthusiasten_241_sw-kon-schn.jpg

Halb neun. Hinter der Warschauer Brücke auf dem Hof des RAW-Geländes tummelt sich eine bunte Menschenmenge. Studenten zwischen zwanzig und dreißig mit modischen Frisuren und Umhängetaschen, Alternative und Normalos. Es wird geraucht, getrunken und gelacht. Kurz vor 21 Uhr ertönt das musikalische Enthusiasten-Intro, das den Beginn der Veranstaltung ankündigt. Etwa 200 Besucher haben sich im so genannten Ambulatorium eingefunden. Überall stehen Kerzen und die rot-gelben Scheinwerfer tauchen die Bühne in ein angenehm atmosphärisches Licht. Der Raum ist voller Stühle, Sofas, Sessel und Bänke, gleicht einem großen Wohnzimmer. Auf der Bühne tragen fünf Berliner Autoren humorvolle, skurrile und tragikomische Alltagsgeschichten vor, vom Leben und Überleben in Berlin. Jeden Donnerstag gibt sich die Berliner Lesebühne Chaussee der Enthusiasten die Ehre. Im April 2008 wurde Kirsten Fuchs („Heile, heile“) als erste Enthusiastin mit ins Boot geholt. Außer ihr sind Dan Richter (Impro-Theater „Foxy Freestyle“, Gründer und Moderator des Kantinenlesens), Jochen Schmidt („Meine wichtigsten Körperfunktionen“), Stephan Zeisig (Intimkenner-Kenner Frankreichs, ausgewiesener Pädagogik-Experte), Andreas „Bohni“ Kampa und Robert Naumann feste Mitglieder der Lesebühne. Kirsten Fuchs, derzeit auf Reisen, wird heute durch den Schriftsteller und Musiker Jan Böttcher vertreten, der bis vor einem Jahr noch in der Band Herr Nilsson musizierte und momentan als Solokünstler unterwegs ist. Während der verschiedenen Vorleserunden, eingerahmt von unkonventionellen, spontanen An- und Absagen von zwei oder drei der Lesebühnenautoren, sitzen die vorwiegend aus Ostberlin stammenden Autoren auf der Bühne um einen runden Holztisch herum, auf dem Getränke aller Art stehen, Notizbücher, Zettel und Stifte liegen. More…

geschrieben von adminPermalinkKommentare (0)Kommentar hinterlassen »

21. Juni wieder Gipfeltreffen der Berliner Lesebühnen

Das Kantinenlesen wurde 2000 als gemeinsame Veranstaltung der Berliner Lesebühnen Chaussee der Enthusiasten, LSD - Liebe Statt Drogen, Surfpoeten und Reformbühne Heim und Welt gegründet. Jede Woche tragen fünf Autoren dieser Lesebühnen ihre kurzen Texte vor. Seit 2001 plant und moderiert Dan Richter diese Veranstaltung, die jeden Samstag in der Alten Kantine der Kulturbrauerei Berlin stattfindet. Und auch Autoren anderer Lesebühnen, wie den Brauseboys, des Frühschoppen oder künstlerisch mit uns verwandte Kollegen, wie Musiker, Komiker und Improvisierer sind häufige Gäste.

www.kantinenlesen.de


21.06.2008
Bohni (
Chaussee der Enthusiasten), Konrad Endler (Surfpoeten), Stephan Zeisig (Chaussee der Enthusiasten), Tube (LSD - Liebe Statt Drogen), Robert Naumann (Chaussee der Enthusiasten)

Samstags um 20.00 Uhr

ALTE KANTINE in der KulturBrauerei
Knaackstr. 97
10435 Berlin

geschrieben von adminPermalinkKommentare (0)Kommentar hinterlassen »

Hamlet außer Kontrolle

hamlet_gross.jpg

Den mittelmäßigen Filmregisseur Stefan Spülburg plagen Geldsorgen. Er ist kein Anfänger mehr, hat bereits mehrere Filme produziert, aber ausnahmslos jeder davon wurde ein Flop. Deshalb muß sein neuer Film ein Erfolg werden, und dessen ist sich Spülburg sicher, denn diesmal wird er den weltberühmten HAMLET-Stoff verfilmen: Hunderttausende Gymnasiasten und Schüler werden in die Kinos strömen. Und die Schüler werden ihre Eltern und Großeltern in den Film schicken und letztlich wird eine Nation im Hamlet-Fieber sein. Doch Spülburg ist clever, er weiß, daß Erfolg, der auf nur einem Bein steht, eine unsichere Kiste ist. Deshalb wollte er weitere Erfolgsanker in das Projekt einbauen, hat an allen Ecken und Kanten gespart und die billigste Filmmannschaft eingestellt, die zu kriegen war. Durch diese Sparpolitik erschuf er sich den finanziellen Spielraum, einige der großen, deutschen Kinostars für seinen Film zu verpflichten …

More…

geschrieben von adminPermalinkKommentare (0)Kommentar hinterlassen »

Mein Körper gehört mir- ich muß ihn aber nicht so wahnsinnig ernst nehmen


flyer_rollergirlz1.jpg

Weiblicher Humor? Eine echte Ausnahmeerscheinung denkt man. Jüngste Phänomene auf Bühne und in der Literatur zeigen das weibliche Komik und Sexiness neu definiert werden. Der Zwang zum Schönheitsideal macht immerzu zu schaffen und auch Humor muß frau erst einmal entwickeln können. Malah Helman spricht mit Frl. Sandy Beach von den Teaserettes über den Mut zur Kuriosität. More…

geschrieben von adminPermalinkKommentare (0)Kommentar hinterlassen »

ORPHTHEATER RETTEN

Alles deutet darauf hin, dass das Orphtheater ab 2009 keine Förderungen seitens des Senats mehr erhält, das wäre das Ende des Theaters und auch das Ende unserer Spielstätte auf dem Hinterhof des Schokoladens in Mitte. Die jüngste Eigenproduktion “TODESANZEIGE” von Heiner Müller (Regie: Uwe Schmieder) ist zur euro scene Leipzig - Festival zeitgenössischen europäischen Theaters 2008, einem der im deutschsprachigen Raum renommiertesten Festivals der Avantgarde, eingeladen worden. More…

geschrieben von adminPermalinkKommentare (0)Kommentar hinterlassen »

Nächste Seite »