Archiv für die Kategorie 'C: KUNST_off'

21. 11.: Präsentation der neuen “Heft für Zeichnung und Text zum Thema Arbeit

Präsentation der 5. Ausgabe der Künstlerzeitschrift  Prolog – Heft für Zeichnung und Text und Ausstellungseröffnung in Berlin Prenzlauer Berg und in Kreuzberg.

arbeit? am werk - im werk? wieso arbeit? arbeit macht das leben süß / wenn geld die verhältnisse definiert, was ist dann arbeit ohne geld? arbeit -bei art / liebesarbeit? (anton schwarzbach)

newtons arbeit führt zu newtons apfel. die arbeit der gravitation an newtons apfel führt zu newtons Beule - und newtons idee. kein apfel für eva … (mikael vogel)

… in der physik ist arbeit ein skalar. in der aquaristik ist ein skalar ein fisch … (andreas koletzki)
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06. 11.: Audiovisuelle Installation im wortwedding

Die Poesie Vermittlerin Nicola Caroli und die Fotografin Joanna Kane haben einen Raum und ein Lesezimmer für das Gedicht The Glass Essay von Anne Carson geschaffen. Das Lesezimmer platziert den Besucher symbolisch in die Handlung des Gedichts: Die Erzählerin besucht nach einer gescheiterten Liebesbeziehung ihre Mutter auf dem Land. Bei ihren einsamen Spaziergängen in der wilden Moorlandschaft und Gesprächen mit ihrer Mutter in der Küche verknüpft die Erzählerin eigene Erinnerungen mit dem Leben und Werk Emily Brontës. Die Schnittpunkte von innen und außen sind wie Sprungbretter für den Erzählfluss des Gedichts. Joanna Kane versetzt die Moorlandschaften der Brontës in Yorkshire und die von Carson’s im hohen Norden Kanadas in eine der größten Moorlandschaften Schottlands, Rannoch Moor, bei Glencoe. Das kontinuierliche Video Material (im Zeitraffer) wurde dort von einer fixierten Kameraposition aus über 4 Tage gefilmt. Die 4 Tage entsprechen dem Zeitrahmen der Handlung von The Glass Essay. Kane erforscht damit wie sich der sprachliche Ausdruck von Zeit und Raum in einen visuellen Ausdruck mit zeitbasierten Medien übersetzen lässt. Die Fläche und Weite der Moorlandschaft scheinen ein Index von Zeit selbst zu sein, während das Video den Zeitverlauf über dieser Leere zeigt.
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Dienstag, 03. November 2009 um 11.00 Uhr Schließung des WALLYWOODS (Kulturhaus Peter Edel)

Mit der Schlüsselübergabe an das Bezirksamt-Weißensee das “WALLYWOODS” in der Berliner Allee (Kulturhaus Peter Edel) endgültig seine Tore schließen! In die Räumen soll, so die Planung, eine Schauspielschule entstehen. Leider wartet der künftige Betreiber der Schauspielschule noch immer auf einen Erbbaurecht-Vertrag mit dem Bezirksamt. Somit ist noch gar nicht klar, wann die Räume wieder für eine neuere Nutzung fertig gestellt sind. Auch würde der neue Nutzer, so Paul Woods, einer weiteren Zwischennutzung zustimmen. Die Motive zur Räumung bzw. fehlenden Vertragsverlängerung bleiben im Unklaren.

Das Aktionsbündnis Berliner Künstler setzte im Sommer ein Signal gegen den Kulturabbau in Pankow und forderte den Für Erhalt des Kulturareals Thälmannpark. Der Rückzug der Lokalpolitik aus der Kulturförderung bedroht die künstlerische Basis. Gerade im Prenzlauer Berg waren die Kunstschaffenden nach der Wende willkommen, um den Bezirk mit einem hippen Image zu versehen- jetzt sollen sie gehen. Hamburger Kunst- und Kulturschaffende fordern in einem Manifest ein Umdenken in der städtischen Politik und kritisieren, dass die Hamburger Politik das «Image der Kreativstadt in die Welt setzt und hinter den Kulissen soziale Segregation und kulturelle Verödung produziert». More…

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19.09. Aktionstag der Künstler für den Erhalt der Kultureinrichtungen im Thälmannpark.

Am 19. September findet ein erster Aktionstag auf dem Kulturareal am Thälmannpark statt, dem weitere folgen werden. Wir wollen, dass Prenzlauer Berg und Pankow Orte der Basiskultur bleiben. Wir setzen uns dafür ein, dass das kulturelle Heruntersparen der Bezirke in ganz Berlin gestoppt wird und kommunale Frei-Räume für Künstler erhalten bleiben! Das Kulturareal im Thälmannpark darf nicht in seiner Existenz bedroht werden! More…

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27.08.: Gerichtsverhandlung - Tacheles gegen Investoren

ein wichtiger Gerichtstermin steht für das Kunsthaus Tacheles an! Wer Zeit und Interesse hat, kann kommen. Die Verhandlung ist öffentlich und wird eine Lektion in Sachen Verramschen von öffentlichen Gebäuden. Bitte kommt und zeigt eure Solidarität mit dem Kunsthaus Tacheles,  einem der letzten alternativen Kunststandorte der freien Szene. Die Zwangsverwaltung von HSH Nordbank/ Fundus Fond/ Jagdfeld will uns aus dem Haus klagen, obwohl sie uns einen Vertrag versprochen hat. Diese Verhandlung
ist für die weitere Entwicklung des Tacheles von großer Bedeutung, darum bitten wir Euch um
solidarisches  Dabeisein. More…

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