Mittwoch, 12 August 2009 @ 7:14am • Berlin-Neukölln, C: KUNST_off, D: THEATRAL_off, D: THEATRAL_orte, D: THEATRAL_veranstaltungen

Improvisiertes Theater erschafft Geschichten nach Vorgabe des Publikums und aus dem “Nichts”. Dies findet meist auf einer leeren Bühne mit lediglich zwei Stühlen und etwas Licht statt. Das Duo ZWIEBELFISCH wird mittels Videobeamer und einer Rückprojektionsleinwand auf den Bühnenhintergrund zeichnen lassen. Ein Comic- oder Storyboardzeichner wird spontan Räume, Landschaften und alle Art Szenen skizzieren. So improvisiert er Raum und Zeit, in denen die Figuren sich entwickeln. Mal entsteht erst der Ort, mal beginnen die Spieler oder beides entsteht zusammen. Die Bühne wird lebendig und um eine Dimension bereichert. Die “Improjektion” hat sogar noch mehr Möglichkeiten: Es sind Szenen im Stile des Stummfilms, bei denen Zwischentexte auftauchen, auch Comics oder völlige Abstraktion denkbar. Die Improvisation erobert so das Bühnenbild. Mit “Improjektion - als das Improvisationstheater zeichnen lernte“ ” hat eine neue Form des (improvisierten) Theaters Premiere. More…
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Freitag, 31 Juli 2009 @ 10:14am • Berlin-Mitte, C: KUNST_off, C: KUNST_orte, C: KUNST_veranstaltungen, O: For Free

Die Zone ist ein Ort mit eigenen Gesetzen, voller Artefakte einer fremden Zivilisation, durchwirkt mit Geräuschen aus einer anderen Welt. Die Zone ist eine Illusion von Sicherheit. Sicherheit ist eine Illusion in der Zone.
Der Berliner Künstler Chris Keller zeigt in seiner Ausstellung THE ZONE Wesen aus Stahl, zum Leben erweckt durch mysteriöse Bewegungen, Licht und Sounds. Fotografien und Fotocollagen, die aus den Grenzbereichen unserer Welt zu stammen scheinen, komplettieren das Bild und lassen die Zone zu einer surrealen Welt verschwimmen. More…
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Donnerstag, 25 Juni 2009 @ 9:24pm • B: Beiträge, B: Kunst und Politik, Berlin-Kreuzberg, C: KUNST_off, C: KUNST_orte, C: KUNST_veranstaltungen, O: For Free
Jetzt haben wir es sozusagen amtlich: In der Diskussion um die Ausstellung im Gropius Bau „60 Jahre, 60 Werke“ wurden die ostdeutschen Künstler ausgeschlossen. Und man scheute sich nicht vor der Begründung: In einer Diktatur könne Kunst nicht entstehen. – Das müssen wir als Missachtung der vielen Künstlerinnen und Künstler zurückweisen, die unter Diktaturen oft genug auch unter Einsatz ihrer Freiheit und ihres Lebens Hervorragendes für die Kunst und damit auch für die unter Diktatur leidenden Menschen geleistet haben. Wahrlich, Diktaturen machen es Künstlern schwer, ihre Kunst zu entwickeln. Auch deshalb waren und sind die meisten Künstler entschiedene Gegner von Diktaturen. Halten wir abschließend fest: Kunst entsteht trotz und gegen Diktatur. Wir feiern 60 Jahre Grundgesetz und damit 60 Jahre „Freiheit der Kunst“. Wie ist die Bilanz? Kann der freie Markt die Freiheit der Kunst sichern oder ist der freie Markt nicht ein effektiver Zensor? Ist die Freiheit der Kunst allein durch den Markt zu sichern oder brauchen wir nicht das aktive Eingreifen des Staates zur Sicherung der Freiheit der Kunst und ihrer materiellen Grundlagen. Wenn wir die Bilanz ziehen, dann können wir im 60. Jahr der proklamierten Freiheit der Kunst feststellen, dass die meisten Künstler am Rande bzw. unter dem Existenzminimum leben. Wer aber möchte ihnen vorwerfen, dass sie nicht hervorragende Kunst schaffen? Und die bestehenden „freien Zonen“ sind angesichts der Kürzungen in den öffentlichen Haushalten, die sich unter dem Druck der Krise noch verschärfen werden, in ihrer Existenz bedroht.Müssen wir nicht die analoge Feststellung treffen: Kunst muss sich gegen den Markt und die Marktgesetze durchsetzen.
Um diese Diskussion ganz konkret führen zu können, hat die Fachgruppe Bildende Kunst, unterstützt von den anderen Kunstfachgruppen in unserem Fachbereich, im Vorfeld der Bundestagswahlen Abgeordnete aller im Bundestag vertretenen Parteien eingeladen. Mit ihnen soll diskutiert werden, welchen Beitrag sie für die Verteidigung der materiellen Grundlagen für die Freiheit der Kunst leisten wollen und können.ver.di wird auf dem Podium vertreten durch Lorenz Müller-Morenius, Bundesvorsitzender der Fachgruppe Bildende Kunst, und Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Bereichsleiter Kunst und Kultur in ver.di. Moderator ist Gotthard Krupp, Mitglied des Berliner Fachgruppenvorstandes. Diskutiert werden u.a. folgende Fragen: Wie kann ein Schutzschirm für Kunst und Kultur aussehen? Wie wollen die Abgeordneten die prekäre soziale Lage verbessern, in der sich die meisten Künstler und Künstlerinnen sehen? Dazu kommen praktische Fragen wie die nach der Zukunft der Künstlersozialkasse, von Arbeitslosengeld I und II, Ausstellungshonoraren und – vergütung. Die Diskussion wird nicht allein unter den Podiumsgästen geführt, sondern ist vorrangig zwischen diesen und den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern geplant. Deshalb kommt bitte zahlreich zu dieser Veranstaltung, um mit den Abgeordneten zu diskutieren und ihnen unsere Forderungen mit auf den Weg zu geben! Für Bildende Künstlerinnen und Künstler, Schriftstellerinnen/Schriftsteller, Theaterleute, Musiker und Gäste sind herzlich willkommen.
Gotthard Krupp
Abdruck mit freundlicher Genehmigung ver.di Sprachrohr und Fachgruppe Bildende Kunst in ver.di More…
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Donnerstag, 25 Juni 2009 @ 4:10pm • Berlin-Mitte, C: KUNST_off, C: KUNST_orte, C: KUNST_veranstaltungen
Bei Krankheit geschlossen! # Wegen Depressionen geöffnet!
Auf die Alltagsformel - „Bei Krankheit geschlossen“ - antworten die Künstler der 1. Depressionistenausstellung „Wegen Depressionen geöffnet“. Forderte noch Joseph Beuys: „Zeige deine Wunde“ – so fordern DIE DEPRESSIONISTEN: „ZEIGE DEINE DEPRESSION!“ Denn: DIE KRANKHEIT „DEPRESSION“ IST DIE MIT AM MEISTEN VERSTECKTESTE WUNDE. Und es ist an der Zeit, der Welt die Last dieser Krankheit zu nehmen.
Die Depressionistenausstellung – ergänzt durch poetische & filmische xtraSESSIONs der FOR¬MATION INVASOR wie einem Werk von Tom Buchwald: „In Memoriam Sascha Gröschler (1967-2009)“ - wird das Thema aber nicht nur künstlerisch ausloten. Sie soll anregen, klar und deutlich über Freitod, Tod, Behinderungen, Verwahrlosungen & Welt/Verwesungen sowie über das Einschlafen und Geschlechtsteilstreicheln von Schädeln und Leichen auf Friedhöfen nachzudenken, um peripher herauszufinden, was dieses unser depressionsförderndes selbst krankes Leistungssystem verändern könnte.
Dabei gilt die oft auf schmalem Grade kunstfertig zelebrierte Verweigerungshaltung manisch Depressiver gegenüber gesellschaftlichen Zwangsbestimmungen - NIEMALS WERDE ICH ARBEITEN! (Rimbaud) – als Therapieansatz nicht nur für eine Gesundung auf dem Felde der Depressionsforschung sondern für eine Gesellschaftgesundung überhaupt. More…
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Donnerstag, 25 Juni 2009 @ 2:40pm • Berlin-Mitte, C: KUNST_off, C: KUNST_orte, C: KUNST_veranstaltungen
Die GALERIE BESSEL präsentiert am Freitag, den 26. Juni 2009, in einer Ausstellungsreihe verschiedene Positionen ortsbezogener Arbeiten. More…
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