Sonntag, 24 Mai 2009 @ 2:48pm • B: Beiträge, Berlin-Mitte, C: KUNST_off, C: KUNST_orte, C: KUNST_veranstaltungen, L: POLIT_AKTIONSKUNST

Foto: ZPK
„Zum 60. Jahrestag der Bundesrepublik ist es endlich wieder soweit“, schreibt das ZPK in einer Pressemeldung, „für das Rezitieren von Gedichten kann man verhaftet werden.“ Während den Arbeiten an einer neuen Aktion wurde das Zentrum für Politische Schönheit heute morgen bei einem Morgenständchen für Horst Köhler festgenommen. Das Gedicht, das „An die Schönheit“ hieß und von Ernst Stadler stammte, enthielt laut LKA „meinungsäussernde Inhalte“. Das Zentrum für Politische Schönheit ist ein Think Tank für Aktionskunst (und demnächst eine Partei). Es kämpft für mehr Schönheit in der Politik.
Kunst als Aktion im Öffentlichen Raum oder überhaupt die Nutzung des Öffentlichen Raums ist hierzulande kein einfaches Unterfangen mehr. Denn hier wird von der Polizei meistens unterstellt, es handele sich um eine nicht-angemeldete Demonstration, was ein Straftatsbestand ist. Politische Aussagen und damit gemeinhin Handlungen im Öffentlichen Raum bedürfen nämlich immer einer Anmeldung und einer Genehmigung. Daher kann der öffentliche Raum in der aktuellen Gesetzeslage eigentlich nur zur Fortbewegung, zur Werbung und zu privaten Aufenthalten genutzt werden. Eine spezielle Gefahrenzone sind offzielle Gebäude, weil sonst leicht der Verdacht entstehen könnte, man würde sich über diese und die Organe und Personen, die sie beherbergen, also zum Beispiel den demokratisch gewählten Bundespräsidenten Horst Köhler, lustig machen. Und da ist Schluß mit der Komik und auch mit dem Grundrecht auf Kunstfreiheit. Das ist natürlich schwierig, denn eine aktuelle Studie ergab, dass sich die Kunstschaffenden mehr öffentliche Aktionsformen in ihrer Arbeit wieder für notwendig halten. More…
geschrieben von admin •
Permalink •
Kommentare (2) •
Kommentar hinterlassen »
Montag, 27 April 2009 @ 3:23pm • C: KUNST_off, zu Förderungen, Wettbewerbe
Das Kulturwerk der VG BILDKUNST fördert fotografische und grafische Projekte professioneller Fotografen und Designer mit ständigem Wohnsitz oder Geschäftssitz in Deutschland. Die Fördersumme kann bis zu 49% der Projektkosten, höchstens jedoch 8000,00 Euro betragen. Unterstützt werden die eigentlichen fotografischen Arbeiten, aber auch Ausstellungen, Kataloge und Festivals. Die Förderung hilft Projekte zu realisieren, für die es auf dem kommerziell ausgerichteten Markt sonst kaum Chancen gibt, um zu verhindern, dass wichtige Themen nicht mehr fotografiert werden. More…
geschrieben von admin •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar hinterlassen »
Freitag, 24 April 2009 @ 5:28am • Berlin-Neukölln, C: KUNST_off, C: KUNST_orte, C: KUNST_veranstaltungen
eine Sound-Video-Installation aus akustischen und visuellen Feldaufnahmen von Heidrun Schramm, deren Kompositionsstruktur vom Prinzip “Random Walk” inspiriert ist - eine Methode zur Wahrscheinlichkeitsberechnung von Zufallsbewegungen und systematischen Irrfahrten, um das “Vorankommen” zu beschreiben. More…
geschrieben von admin •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar hinterlassen »
Dienstag, 14 April 2009 @ 10:20am • Berlin-Moabit, C: KUNST_off, C: KUNST_orte, suchen & finden
Liebe Freunde der KUNSTFAKTOR Produzentengalerie,
uns wurden 3 Ateliers (demnächst Lofts) in Moabit gekündigt.
Wir suchen daher bis Ende Mai in ganz Berlin + Einzugsgebiet
Werkstatt/Ateliers, Lager und Büro oder auch große Atelierwohnung / Haus
Auch mit Wohngelegenheit (≥60qm) und/oder Ladengeschäft (Showroom/Büro)
Auch größere Objekte — 200-600qm — wir sind ja nicht die Einzigen …
– Atelier- und Ausstellungshaus könnte in bewährter Manier organisiert werden.
Auch Rohbau, Ausbau, Umbau — nur Dach und Fenster sollten da sein.
Auch »Zwischennutzung« (mind. 3 Jahre). More…
geschrieben von admin •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar hinterlassen »
Mittwoch, 4 Februar 2009 @ 2:07pm • Berlin-Mitte, C: KUNST_off, C: KUNST_orte, C: KUNST_veranstaltungen, O: For Free

Über 50 Tacheles-KünstlerInnen aus 20 Ländern präsentieren ausgewählte Arbeiten des letzten Jahres.
Zur Eröffnung wird die 40-Seiten starke Broschüre SCHWARZBUCH FUNDUS offiziell vorgestellt. Nach intensiven Recherchen gelang es Informationen nicht nur aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammenzutragen, sondern vermag darüber hinaus in dieser konzentrierten Form einen tiefen Einblick in die dubiosen Praktiken der Immobilienfonds der FUNDUS AG um den Bundesverdienstkreuzträger Anno August Jagdfeld zu liefern, dessen Name für eine Vielzahl von Großprojekten wie Hotel Adlon, Heiligendamm, aber eben auch als Eigentümer des Kunsthaus Tacheles steht. More…
geschrieben von admin •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar hinterlassen »