Sonntag, 14 September 2008 @ 6:19pm • B: Kunst und Aktionen, Petitionen, Berlin-Charlottenburg, Berlin-Friedrichshagen, Berlin-Friedrichshain, Berlin-Kreuzberg, Berlin-Mitte, Berlin-Moabit, Berlin-Neukölln, Berlin-Pankow, Berlin-Prenzlauerberg, Berlin-Schöneberg, Berlin-Tempelhof, Berlin-Tiergarten, Berlin-Wedding, Berlin-Weißensee, I: PERFORMANCES, J: LITERATUR, K: APPLIED_ARTS, suchen & finden
Im März 2009 findet erstmalig Printemps des Poètes, Berlin statt. Alle Freunde der Poesie sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Vom 02. bis 15. März 2009 wird es poetische Mini-Aktionen und größere Projekte in vielen Berliner Bezirken geben. In Frankreich gibt es dieses Fest schon seit 10 Jahren. Der französische Verein Printemps des Poètes setzt sich für die Verbreitung und Vermittlung von Poesie ein: z.B. Ausbildung von Bibliothekaren und Lehrern, Unterstützung von Dichtern bei Veröffentlichungen, Archivierung von Poesie und poetischen Aktionen. Jeden Frühling ruft er weltweit zu einem Fest der Poesie mit einem vorgegeben Thema auf. Jeder kann daran teilnehmen: Privatpersonen, Schüler, Vereine, Gewerbe, kulturelle Institutionen. Das ist das Ziel: jeder ist selbst Poesie Botschafter, ob er/sie z.B. ein Gedicht ins Schaufenster hängt, eine Performance kreiert oder eine Veranstaltung organisiert. Das Thema dieses Jahr ist „en rires“ („Lachen“). Um erfolgreich zu werden, braucht Printemps des Poètes, Berlin 09 ein Maximum an begeisterten und engagierten Mitstreitern. Jede einzelne Aktion wird mit einem Printemps des Poètes Sticker gekennzeichnet. Mitmachen kann z.B. auch bedeuten, Räume für die Aktionen zur Verfügung zu stellen oder als Netzwerker für “Printemps des Poètes” tätig zu sein. More…
geschrieben von admin •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar hinterlassen »
Dienstag, 12 August 2008 @ 10:38am • B: Beiträge, Berlin-Friedrichshain, H: KLEINKUNST_off, H: KLEINKUNST_orte, H: KLEINKUNST_veranstaltungen, J: LITERATUR


Halb neun. Hinter der Warschauer Brücke auf dem Hof des RAW-Geländes tummelt sich eine bunte Menschenmenge. Studenten zwischen zwanzig und dreißig mit modischen Frisuren und Umhängetaschen, Alternative und Normalos. Es wird geraucht, getrunken und gelacht. Kurz vor 21 Uhr ertönt das musikalische Enthusiasten-Intro, das den Beginn der Veranstaltung ankündigt. Etwa 200 Besucher haben sich im so genannten Ambulatorium eingefunden. Überall stehen Kerzen und die rot-gelben Scheinwerfer tauchen die Bühne in ein angenehm atmosphärisches Licht. Der Raum ist voller Stühle, Sofas, Sessel und Bänke, gleicht einem großen Wohnzimmer. Auf der Bühne tragen fünf Berliner Autoren humorvolle, skurrile und tragikomische Alltagsgeschichten vor, vom Leben und Überleben in Berlin. Jeden Donnerstag gibt sich die Berliner Lesebühne Chaussee der Enthusiasten die Ehre. Im April 2008 wurde Kirsten Fuchs („Heile, heile“) als erste Enthusiastin mit ins Boot geholt. Außer ihr sind Dan Richter (Impro-Theater „Foxy Freestyle“, Gründer und Moderator des Kantinenlesens), Jochen Schmidt („Meine wichtigsten Körperfunktionen“), Stephan Zeisig (Intimkenner-Kenner Frankreichs, ausgewiesener Pädagogik-Experte), Andreas „Bohni“ Kampa und Robert Naumann feste Mitglieder der Lesebühne. Kirsten Fuchs, derzeit auf Reisen, wird heute durch den Schriftsteller und Musiker Jan Böttcher vertreten, der bis vor einem Jahr noch in der Band Herr Nilsson musizierte und momentan als Solokünstler unterwegs ist. Während der verschiedenen Vorleserunden, eingerahmt von unkonventionellen, spontanen An- und Absagen von zwei oder drei der Lesebühnenautoren, sitzen die vorwiegend aus Ostberlin stammenden Autoren auf der Bühne um einen runden Holztisch herum, auf dem Getränke aller Art stehen, Notizbücher, Zettel und Stifte liegen. More…
geschrieben von admin •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar hinterlassen »
Donnerstag, 7 August 2008 @ 12:24pm • B: Beiträge, Berlin-Mitte, I: PERFORMANCES, J: LITERATUR, porträts


Falko Hennig
Anna Schneider
Zum Kaffe gibt es Nougat-Schokolade. „Milch ist leider keine mehr da“, sagt Falko Hennig, aber das macht nichts, wir trinken den Kaffee schwarz. An der Wand entdecke ich das Buchcover seines Debütromans Alles nur geklaut als Gemälde. Falko Hennig, 1969 in Ostberlin geboren, ist Buchautor, Journalist, Vortragsreisender und Bühnenkünstler. Im Frühjahr 2008 erschien sein neues Buch 100 % Berlin. Was drin ist, was dran ist, was in ist. Mit dem Fotografen Harry Schnitger hat Falko Hennig ein sehr persönliches Buch über Berlin zusammengestellt. Von Achthundert Jahren Aufschwung bis zum Zoo der Kuscheltiere werden 100 Aspekte der Stadt beleuchtet, mal feuilletonistisch, mal journalistisch, satirisch oder literarisch. More…
geschrieben von admin •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar hinterlassen »
Dienstag, 17 Juni 2008 @ 7:08pm • Berlin-Prenzlauerberg, H: KLEINKUNST_off, H: KLEINKUNST_orte, H: KLEINKUNST_veranstaltungen, J: LITERATUR
Das Kantinenlesen wurde 2000 als gemeinsame Veranstaltung der Berliner Lesebühnen Chaussee der Enthusiasten, LSD - Liebe Statt Drogen, Surfpoeten und Reformbühne Heim und Welt gegründet. Jede Woche tragen fünf Autoren dieser Lesebühnen ihre kurzen Texte vor. Seit 2001 plant und moderiert Dan Richter diese Veranstaltung, die jeden Samstag in der Alten Kantine der Kulturbrauerei Berlin stattfindet. Und auch Autoren anderer Lesebühnen, wie den Brauseboys, des Frühschoppen oder künstlerisch mit uns verwandte Kollegen, wie Musiker, Komiker und Improvisierer sind häufige Gäste.
www.kantinenlesen.de
21.06.2008
Bohni (Chaussee der Enthusiasten), Konrad Endler (Surfpoeten), Stephan Zeisig (Chaussee der Enthusiasten), Tube (LSD - Liebe Statt Drogen), Robert Naumann (Chaussee der Enthusiasten)
Samstags um 20.00 Uhr
ALTE KANTINE in der KulturBrauerei
Knaackstr. 97
10435 Berlin
geschrieben von admin •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar hinterlassen »
Sonntag, 15 Juni 2008 @ 10:04am • Berlin-Schöneberg, J: LITERATUR
Auferstehung der Nacht in ewiger Wiederkehr, Freunde der Dunkelheit und des Lichtes, gesegnet sei, wer die Hostie trägt, gesegnet und verflucht wer den Toten die Ehre verweigert und den Lebendigen die Lust. Wir trinken auf das Leben! Auf die Liebe! Auf den Mond! Auf James Joyce! Der achte Berlin-Bloomsday kündigt sich an. Diesmal auf der Spur der Sünde. Ob Todsünde, Sünde oder Gebot, in seinem Roman konfrontiert James Joyce seine Helden ohne Schonung damit. Die versteckten Blicke, die sündig Frage aus dem Munde des Priesters, der Molly Boom die Beichte abnimmt, der verweigerte Kniefall des Sohnes vor der Mutter, Eitelkeit und Gier, wir wollen sie sehen, hören und dabei sein.Und während des Essen, aus allen Nischen des Seins, erscheint der Text der dunklen Seite des Ulysses, hören und sehen wir die Mädchen, Cissy, Edy, Gerty, die ach so Arglosen am Strand, Zoe, Kitty, Florry, die Sirenen und natürlich die Männer, Philosophie und Verrat besprechend. More…
geschrieben von admin •
Permalink •
Kommentare (0) •
Kommentar hinterlassen »