Dienstag, 9 Februar 2010 @ 7:08pm • B: Kunst und Politik, O: For Free
Förderstrukturen und künstlerische Freiheit - Perspektiven der freien Theaterszene in Berlin“ (Ein Film von Studierenden des Otto-Suhr-Instituts, FU Berlin)
Podiumsdiskussion:
mit Kulturschaffenden der freien Theaterszene in Berlin und VertreterInnen aus Politik, Kultur und Medien More…
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Dienstag, 9 Februar 2010 @ 7:05pm • B: Kunst und Politik, O: For Free
Die öffentliche Kulturförderung ist bei ständig knappen Kassen ein Berliner Dauerthema. Im letzten Jahr litten die Kulturschaffenden in Pankow unter der vom Land auferlegten Haushaltssperre – in diesem Jahr trifft es Friedrichshain/Kreuzberg. Öffentlich finanzierte Projekte stehen ständig unter Finanzierungsvorbehalt, eine schwierige Situation, die für viele Projekte das Aus bedeutet. Doch nach wie vor gibt es landes- und bezirksweite Förderung. Diese richtig zu nutzen ist die Herausforderung vor der die Berliner Kulturschaffenden stehen. Welche Schwerpunkte setzen die aktuellen Programme der Senatskanzlei und wie sieht deren Ausgestaltung aus? Wie ist angesichts der krisenbehafteten Haushaltslage die Perspektive über den Doppelhaushalt 2010/11 hinaus? Wer entscheidet über die Verteilung der Mittel? Wo sehen die Akteure die Bedarfe? Welche Transformationen in der Förderlandschaft sind notwendig? Wo gibt es Alternativen bzw. Ergänzungen zur Förderung über Finanzen aus dem Haushalt? Diese und weitere Fragen bieten den Stoff für spannende Diskussionen beim nächsten ARTWert-Forum, zum wir Sie herzlich einladen. More…
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Freitag, 13 November 2009 @ 10:43am • Berlin-Kreuzberg, Berlin-Prenzlauerberg, C: KUNST_off, C: KUNST_veranstaltungen, I: PERFORMANCES, J: LITERATUR, O: For Free
Präsentation der 5. Ausgabe der Künstlerzeitschrift Prolog – Heft für Zeichnung und Text und Ausstellungseröffnung in Berlin Prenzlauer Berg und in Kreuzberg.
arbeit? am werk - im werk? wieso arbeit? arbeit macht das leben süß / wenn geld die verhältnisse definiert, was ist dann arbeit ohne geld? arbeit -bei art / liebesarbeit? (anton schwarzbach)
newtons arbeit führt zu newtons apfel. die arbeit der gravitation an newtons apfel führt zu newtons Beule - und newtons idee. kein apfel für eva … (mikael vogel)
… in der physik ist arbeit ein skalar. in der aquaristik ist ein skalar ein fisch … (andreas koletzki)
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Dienstag, 3 November 2009 @ 10:39am • C: KUNST_off, C: KUNST_orte, C: KUNST_veranstaltungen, J: LITERATUR, O: For Free
Die Poesie Vermittlerin Nicola Caroli und die Fotografin Joanna Kane haben einen Raum und ein Lesezimmer für das Gedicht The Glass Essay von Anne Carson geschaffen. Das Lesezimmer platziert den Besucher symbolisch in die Handlung des Gedichts: Die Erzählerin besucht nach einer gescheiterten Liebesbeziehung ihre Mutter auf dem Land. Bei ihren einsamen Spaziergängen in der wilden Moorlandschaft und Gesprächen mit ihrer Mutter in der Küche verknüpft die Erzählerin eigene Erinnerungen mit dem Leben und Werk Emily Brontës. Die Schnittpunkte von innen und außen sind wie Sprungbretter für den Erzählfluss des Gedichts. Joanna Kane versetzt die Moorlandschaften der Brontës in Yorkshire und die von Carson’s im hohen Norden Kanadas in eine der größten Moorlandschaften Schottlands, Rannoch Moor, bei Glencoe. Das kontinuierliche Video Material (im Zeitraffer) wurde dort von einer fixierten Kameraposition aus über 4 Tage gefilmt. Die 4 Tage entsprechen dem Zeitrahmen der Handlung von The Glass Essay. Kane erforscht damit wie sich der sprachliche Ausdruck von Zeit und Raum in einen visuellen Ausdruck mit zeitbasierten Medien übersetzen lässt. Die Fläche und Weite der Moorlandschaft scheinen ein Index von Zeit selbst zu sein, während das Video den Zeitverlauf über dieser Leere zeigt.
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Mittwoch, 2 September 2009 @ 10:27am • B: Kunst und Aktionen, Petitionen, Berlin-Mitte, L: POLIT_AKTIONSKUNST, O: For Free

Die Meinungsbildung eines Landes übernimmt die Politik, die Sehnsuchtsbildung übernehmen seine Künstler. Es ist Zeit, den unterdrückten politischen Hoffnungen in diesem Wahlkampf ein Forum zu geben. Vor dem Kanzleramt lässt das Zentrum für Politische Schönheit einen Abend lang die Sehnsüchte und Hoffnungen der deutschen Bevölkerung zu Wort kommen. Jeder ist zur Teilnahme aufgefordert.
Wer spontan mitmachen möchte, findet unten eine Anleitung zur Sehnsuchtsbildung: Wo die Politik versagt, müssen Bevölkerung und Künste einspringen und betreiben, was der politischen Willensbildung vorangeht. “Die Meinungsbildung eines Landes übernimmt die Politiker, die Sehnsuchtsbildung übernehmen seine Künstler.”
Das Forum der verlorenen Hoffnungen
Donnerstag, 10.9.2009
Kanzleramt Berlin, 20 Uhr
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