Samstag, 27 September 2008 @ 3:04pm • E: TANZ_off, z-English, zu Jobs
Dancers, all styles, especially tall, with modeling experience or a model “look”; Open-minded, skilled, mature and responsible performers required. Dancers will be chosen through photos, CV and a possible phone interview. Dancers applying for this job will also be considered for future jobs with Bogaerts Productions. More…
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Donnerstag, 25 September 2008 @ 8:04pm • B: Kunst und Politik, C: KUNST_orte, D: THEATRAL_off, E: TANZ_off, F: FILM_off, G: MUSIK_off, H: KLEINKUNST_off, I: PERFORMANCES
VERLÄNGERT bis zum 30. September!
Die letzte Erhebung zur Arbeits- und Lebenssituation der Freien Theaterschaffenden wurde in den Siebzigern gemacht. Damals war die Freie Szene im Aufbruch und im Vergleich zu heute waren die Bedingungen sehr unterschiedlich. More…
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Mittwoch, 7 Mai 2008 @ 6:05pm • B: Beiträge, B: Kunst und Politik, Berlin-Friedrichshain, Berlin-Kreuzberg, C: KUNST_off, D: THEATRAL_off, E: TANZ_off, F: FILM_off, G: MUSIK_off, H: KLEINKUNST_off, I: PERFORMANCES, J: LITERATUR, K: APPLIED_ARTS

In dem aktuellen Berliner Stadtumbauprojekt „Mediaspree“ ist die Arbeitsplatzbeschaffung ein wichtiges Argument für das Vorhaben. In der Baubranche und in den Callcentern zeigt sich bereits deutlich der Trend zum Minus-Job. Viele dieser mit öffentlichen Geldern angesiedelten Konzerne bezahlen Dumpinglöhne weit unter Tarif und Mindestlohn und fördern illegale Beschäftigung. Senat, Bezirk und der von „Investoren“ aus der Baubranche gegründete Verein „Mediaspree e.V.“ werben hauptsächlich mit entstehenden Arbeitsplätzen in der Kreativbranche. Die Kreativwirtschaft wird zunehmend zu einem der Hoffungsträger der Wirtschaftspolitik. Aber wie sind die Arbeitsbedingungen in der Branche? Wer profitiert hauptsächlich von der hier geschaffenen Gewinnen? Von über 3 Milliarden Euro landete mittlerweile jeder dritte Euro auf dem Konto der sogenannten „Kreativwirtschaft“ des Bezirks. Eine aktuelle Studie (Kreativwirtschaft am Wirtschaftsstandort Kreuzberg-Friedrichshain, Januar 2008) zeigt nun, daß Kunst und Kultur viel Geld in Unternehmen spülen. So nutzen die Unternehmen der Kreativwirtschaft das kulturelle Klima Kreuzbergs für ihr hippes Image. Dennoch können die meisten Kreuzberger und Friedrichshainer Kreativen davon kaum das Existenzminimum bestreiten und sind auf Leistungen aus dem Jobcenter angewiesen. Die analysierten Projekte zeigen die Prekarität der „freien“ Kunst- und Kulturszene, trotz ihrer Potentiale und ihrer Unentbehrlichkeit fürs Millieu. Für die Baubranche und „Investoren“ dagegen wirkt das Ambiente von Kunst und Kultur wertsteigernd. Die Kreativwirtschaft floriert und mit ihr angeschlossene Bereiche wie der Tourismus. More…
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Freitag, 25 April 2008 @ 9:40am • B: Kunst und Politik, Berlin-Mitte, C: KUNST_off, D: THEATRAL_off, E: TANZ_off, F: FILM_off, G: MUSIK_off, I: PERFORMANCES, J: LITERATUR, K: APPLIED_ARTS
why self-organized?
plattformen, vereine und netzwerke der kunst
tmp.deluxe gesprache auf der mezzanin mit
sencer vardarmann, andreas greusslich,
dirk rathke, philipp schumann
moderation: nina korolewski More…
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Mittwoch, 16 April 2008 @ 3:21pm • B: Beiträge, E: TANZ_off, E: TANZ_orte
Adrett gekleidet mit schwarzen bis oben hin zugeknöpften Hemden und betreten Günther Wilhelm und Mariola Groener den Raum, als ginge es um eine Powerpointpräsentation in einem Wirtschaftsseminar. Auf einer Leinwand können wir die ungelenken Buchstaben verfolgen, die Groener mit linkischer Schrift auf die Folie malt: „Wahnsinn, ein Wunder!“
Das klingt wie das Zitat einer Jahrmarktschreierin, die das schwebende Glas und die Monstrositäten ihres Kollegen präsentiert – Wilhelm hat sich inzwischen wie von einem hämischen Geist beseelt in andere Sphären begeben. Er scheint im Raum zu schweben. Mit der Wiederaufnahme des Stückes „Wie ist dein Name“ unternimmt das Duett eine Reise in die verborgenen Sphären der Geister und Toten, in die irrationale Welt der Urinstinkte. Mit einem dramaturgisch feinen Gespür für das richtige Timing und einer Portion Selbstironie und Humor verwandeln die beiden die Bühne zu einem Ort des spirituellen Exzesses und der sinnlichen Extreme. In flackerndem Stroboskoplicht fallen alle menschlichen, zugeknöpften Hüllen; der wilde Tanz mit den unsichtbaren Geistern gelangt zu einem nackten Höhepunkt, dem man entrinnen will aber nicht kann. So wie man auch der Vergänglichkeit nicht entrinnen kann.
Mit minimalistischem Einsatz von technischer und akustischer Ausrüstung ist es Wilhelm Groener gelungen, ein vielschichtiges Stück zu kreieren, das durch seine durchdachte Dramaturgie und konsequente Performancearbeit besticht und auch diesmal wieder die unverkennbare Handschrift der beiden Künstler trägt.
Michaela Brzezinka, veröffentlicht auf tanzpresse.de
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