Archiv für die Kategorie 'D: THEATRAL_orte'

19.09. Aktionstag der Künstler für den Erhalt der Kultureinrichtungen im Thälmannpark.

Am 19. September findet ein erster Aktionstag auf dem Kulturareal am Thälmannpark statt, dem weitere folgen werden. Wir wollen, dass Prenzlauer Berg und Pankow Orte der Basiskultur bleiben. Wir setzen uns dafür ein, dass das kulturelle Heruntersparen der Bezirke in ganz Berlin gestoppt wird und kommunale Frei-Räume für Künstler erhalten bleiben! Das Kulturareal im Thälmannpark darf nicht in seiner Existenz bedroht werden! More…

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14., 15. und 16. August „Improjektion” von Zwiebelfisch

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Improvisiertes Theater erschafft Geschichten nach Vorgabe des Publikums und aus dem “Nichts”. Dies findet meist auf einer leeren Bühne mit lediglich zwei Stühlen und etwas Licht statt. Das Duo ZWIEBELFISCH wird mittels Videobeamer und einer Rückprojektionsleinwand auf den Bühnenhintergrund zeichnen lassen. Ein Comic- oder Storyboardzeichner wird spontan Räume, Landschaften und alle Art Szenen skizzieren. So improvisiert er Raum und Zeit, in denen die Figuren sich entwickeln. Mal entsteht erst der Ort, mal beginnen die Spieler oder beides entsteht zusammen. Die Bühne wird lebendig und um eine Dimension bereichert. Die “Improjektion” hat sogar noch mehr Möglichkeiten: Es sind Szenen im Stile des Stummfilms, bei denen Zwischentexte auftauchen, auch Comics oder völlige Abstraktion denkbar. Die Improvisation erobert so das Bühnenbild. Mit “Improjektion - als das Improvisationstheater zeichnen lernte“ ” hat eine neue Form des (improvisierten) Theaters Premiere. More…

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Der Kulturetat steigt- aber nicht für die freie Szene- Forderungen nach Mindesthonorar nicht berücksichtigt- Unterschriftenliste für angemessene Honorare online

Der Senat hat einen steigenden Kulturhaushalt beschlossen: die konsumtiven Ausgaben werden um jährlich 16 Millionen Euro erhöht. Die freien Theater- und Tanzschaffenden sind in dieser Aufstockung jedoch so gut wie nicht bedacht worden. Die für sie vorgesehene Erhöhung der Konzeptförderung um 675.000 € ab 2010 geht einher mit der für 2011 geplanten Abführung von 2 Millionen €  aus demselben Etat, für den Haushaltstitel des Renaissance Theaters. Folgende Forderungen der Arbeitsgruppe Haushalt von LafT Berlin, Tanzbüro und TanzraumBerlin Netzwerk, die bereits im April in einem Positionspapier an die Kulturpolitik adressiert wurden, sind im neuen Doppelhaushalt nicht berücksichtigt worden:

• Die Korrektur der unter jeglichem Mindestlohnsatz liegenden Lohnverhältnisse öffentlich geförderter KünstlerInnen,
• Die Fixierung des aktuellen Etats für die Konzeptförderung, unabhängig von der Abwanderung einzelner Institutionen/Gruppen, die einen eigenen Haushaltstitel erhalten,
• Die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für das neue Fördermodul der Einstiegsförderung,

Als zwingende Voraussetzung für die längst fällige Durchsetzung einer Honoraruntergrenze für Tanz- und Theaterschaffende wird von der Arbeitsgruppe Haushalt die Aufstockung des Berliner Förderetats um mindestens 6  Millonen € gesehen. Die Arbeitsgruppe, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern von LafT Berlin, Tanzbüro und TanzraumBerlin Netzwerk zusammensetzt,  arbeitet an der Durchsetzung dieser Forderung. In einer Online-Liste bittet die Arbeitsgruppe Haushalt um Unterschriften, die dieses Vorhaben unterstützen.Unterschriftenliste zu Unterstützung des Projekts Honoraruntergrenze unter
http://www.tanzraumberlin.de/index.php?article_id=257

Weitere Infos unter
www.laft-berlin.de/uploads/media/Pressemitteilung_LAFT_Berlin_und_Tanzbuero_9.7.2009.pdf

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22.05.09: Wann stören wir uns endlich

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Die Konzertante Performance von Andreas Liebmann zeigt Menschen auf der Suche nach Nähe und Begegnung im Städtestrudel. In mehreren theatral-musikalischen Sequenzen versuchen fünf Performer, wie rastlose Konstrukteure, ihre Welt immer wieder neu zu strukturieren. Wie kann hier Beziehung möglich sein? Die Nähe des anderen bedroht das eigene Fortkommen. Orte und Menschen lösen sich auf. Sie werden Fliessexistenzen. Begegnungen ziehen durch die Menschen hindurch wie Züge durch einen Bahnhof.

“Waches, intelligentes Gegenwartstheater. Verspielt aber ernsthaft , analytisch aber nicht zentnerschwer.” (Berliner Tagesspiegel, 16.05.08) More…

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DAS THEATER UNTERM DACH IN SEINER JETZIGEN FORM IST IN GEFAHR !

In einer Pressemeldung der Berliner Zeitung vom 25.März 2009 mussten wir betroffenen Künstler folgende Information lesen: “Kulturzentrum Eliashof bald im Thälmannpark Für das Kinder- und Kulturzentrum Eliashof in der Senefelder Straße in PB gibt es einen neuen Standort. Kinder- und Puppentheater und Tanzgruppen sollen in das Kulturareal im Thälmannpark ziehen. Das Haus Senefelderstr. wird 2010 zur Grundschule, die Musikschule behält dort eigene Räume. Morgen beraten die Verordneten in einer Sondersitzung über den Eliashof.”

Wenn das umfangreiche Angebot des Eliashofs in den Thälmannpark ziehen soll, kann das nur bedeuten, dass unser Theater unterm Dach in seiner jetzigen Form nicht mehr weiter bestehen wird. Die Notwendigkeit für die Kulturprojekte des Eliashofs einen neuen Stand-ort zu finden, ist seit zwei Jahren bekannt. Die Entscheidung diesbezüglich den Thälmannpark zu prüfen, geschah, ohne mit uns Künstlern, der Leitung des Theaters unterm Dach und den anderen Kultureinrichtungen des Thälmannparks, darüber in einen Dialog zu treten. Oftmals treffen hier Politiker Entscheidungen, die noch nie eine Vorstellung im Theater unterm Dach besucht haben.  Daher bitten wir Sie um Hilfe, dass unser Theater unterm Dach in der jetzigen Form mit Liesel Dechant als verantwortlicher und erfolg-reicher Leiterin erhalten bleibt. More…

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